Griechenland zwischen den Wahlen

01.06.12
KölnKöln, NRW, News 

 

von SDS Köln

Veranstaltung mit der Journalistin Dina Daskalopoulou Dienstag, 5. Juni, 20 bis 22 Uhr Hörsaal G, Hörsaalgebäude, Albertus-Magnus-Platz 1

Eine Veranstaltung des SDS Köln mit der Journalistin Dina Daskalopoulou

Die letzten Wahlen in Griechenland führten zur katastrophalen Niederlage der Parteien, die in den letzten Jahren die Troika-diktierte Sparpolitik verfolgten.

Neue Kräfte pflügen nun die politische Landschaft um. Insbesondere das Linksbündnis SYRIZA hat gute Chancen bei den Neuwahlen am 17. Juni die stärkste Kraft zu werden.

  • Damit wird sich möglicherweise eine neue griechische Regierung bilden, die das Spardiktat vehement ablehnt. Doch was ist der Hintergrund dieser Entwicklung?
  • Was führte zur aktuellen Polarisierung in Griechenland? Sind die Griechen tatsächlich faul und selbst schuld?
  • Ist der griechische Staat der einzige Verantwortliche für die massive Verschuldung Griechenlands?
  • Und welche Rolle spielt hierbei die deutsche Regierung?

Wir diskutieren diese Fragen mit Dina Daskalopoulou, Redakteurin der links- liberalen Zeitung Eleftherotypia. Deren Belegschaft befindet sich seit dem 22. Dezember aufgrund unausgezahlter Löhne im unbefristeten Streik. Als Reaktion brachten die ArbeitnehmerInnen der Zeitung, darunter Dina, zwei äußerst populäre Streik-Ausgaben heraus.

Dies ist nur ein Beispiel der vielen Kämpfe, die in letzter Zeit in Griechenland stattfinden. Im ganzen Land gehen die Menschen gegen die Sparpolitik von EU, IWF und EZB auf die Straßen. StahlarbeiterInnen, RentnerInnen, Studierende und SchülerInnen weigern sich, für die Krise des Bankensystems zu zahlen. Darüber hinaus werfen wir die Frage auf, was wir der Irreführung durch die Bundesregierung und die führenden Medien entgegensetzen können. Unsere Referentin belegt daher die nun in Griechenland grassierende Armut katastrophalen Ausmaßes mit Fakten und anschaulichem Material über die wahre Misere der Menschen – seien es hungernde Kinder oder Menschen, die sich der Perspektivlosigkeit wegen ihr Leben nehmen. Schließlich diskutieren wir, wie wir hierzulande handeln sollten.



VON: SDS KÖLN






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