„Steglitz-Zehlendorf: einziger Bezirk in Berlin ohne Notübernachtung für Wohnungslose“

08.11.18
SozialesSoziales, Berlin, News 

 

Von DIE LINKE. Steglitz-Zehlendorf

Zur Ignoranz des schwarz-grün geführten Bezirks Steglitz-Zehlendorf gegenüber der Einrichtung von Kältehilfe-Plätzen für die Notübernachtung von wohnungslosen Menschen nehmen der Kreisvorsitzende der SPD Steglitz-Zehlendorf Ruppert Stüwe,
der Stellvertretende Bezirksvorsitzende der FDP Steglitz-Zehlendorf Thomas Seerig sowie die Bezirksvorsitzende der LINKEN. Steglitz-Zehlendorf Franziska Brychcy wie folgt Stellung:

Ruppert Stüwe (SPD): „Ein von der SPD frühzeitig eingebrachter Vorschlag, den leerstehenden Ratskeller für die Kältehilfe bereitzustellen, wurde von der Zählgemeinschaft rundweg abgelehnt – mit der zynischen Argumentation, man wisse sonst nicht wohin mit den Briefwahlunterlagen. Alternativvorschläge wurden nicht unterbreitet. Schwarz-Grün hat in dieser Sache den sozialen Kompass verloren.“

Thomas Seerig (FDP) stellt fest: „Steglitz-Zehlendorf ist als einziger Bezirk in Berlin nicht in der Lage, in der aktuellen Kältehilfesaison wenigstens einige wenige Notübernachtungsplätze für wohnungslose Menschen zur Verfügung zu stellen. Das ist wirklich ein Armutszeugnis für unseren Bezirk! Das Desinteresse der Zählgemeinschaft an der Not der Menschen ist verantwortungslos!“

Franziska Brychcy (LINKE.) ergänzt: „In der letzten BVV hat Schwarz-Grün unsere Anregung, sich bezüglich des Objektes in der Königin-Luise-Straße 98, in welchem letzten Winter 30 Schlafplätze angeboten werden konnten, an die BIM zu wenden und so vielleicht doch noch eine Lösung zu finden, schlichtweg begraben. Der Antrag wurde trotz des bevorstehenden Winters erst einmal in die Ausschüsse geschickt anstatt ihn sofort abzustimmen. Bleibt nur zu hoffen, dass es keine*n Kältetote*n in Steglitz-Zehlendorf zu beklagen geben wird, sonst müsste sich das Bezirksamt womöglich bittere Fragen gefallen lassen.“







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