Gorleben: richtiger Schritt – aber nicht ausreichend

17.09.21
UmweltUmwelt, Bewegungen, Niedersachsen, TopNews 

 

Von .ausgestrahlt

Probleme der Zwischenlagerung weiter ungelöst

Zu den Plänen, das Bergwerk im Salzstock Gorleben zu verfüllen, erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt:

„Die Entscheidung ist zwar begrüßenswert, doch sie reicht nicht aus. Nötig ist auch ein Umgang mit den Problemen der Zwischenlager-Halle in Gorleben, die neben dem Bergwerk errichtet wurde und in der 113 Castor-Behälter mit hochradioaktivem Atommüll aufbewahrt werden.

Die Lagerung der Castor-Behälter ist dort nur bis zum Jahr 2034 genehmigt. Eine Einlagerung in ein zukünftiges geologisches Tiefenlager irgendwo in Deutschland soll jedoch nach den Plänen der Bundesregierung frühestens 2050 beginnen. Wahrscheinlich dauert die neue Standortsuche sogar noch wesentlich länger.

Bislang ist völlig ungelöst, was mit den Castor-Behältern nach 2034 passiert. Es ist noch nicht einmal erwiesen, ob sie überhaupt für so lange Zeiträume dicht halten. Die kommende Bundesregierung muss dieses Problem dringend angehen – unter Beteiligung der betroffenen Bevölkerung.“







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