Neues Video beweist: Blutige Lebendtiermärkte noch geöffnet


08.04.20
UmweltUmwelt, Wirtschaft, Internationales, TopNews 

 

Von PETA

Zum Wohl von Mensch und Tier: PETA fordert Schließung aller Lebendtiermärkte, auf denen unter anderem Katzen, Hunde, Hühner, Fische und Wildtiere geschlachtet und verkauft werden

Das Coronavirus nahm seinen Anfang auf einem Fleischmarkt und verbreitet sich immer weiter. Nun veröffentlicht PETA brandaktuelles Videomaterial von PETA Asien, gedreht auf Lebendtiermärkten im indonesischen Tomohon und im thailändischen Bangkok. Die Organisation fordert die Weltgesundheitsorganisation in diesem Zuge erneut auf, sich für die Schließung aller Lebendtiermärkte weltweit – auch in Deutschland – einzusetzen.

Die Aufnahmen zeigen Menschen in Flip-Flops, die über blutgetränkte Böden laufen und rohes Schweinefleisch mit blanken Händen anfassen. Über die Böden und Verkaufsflächen verteilen sich Blut und verwesendes Fleisch. Hunde, Schweine und eine Schlage liegen tot inmitten herumschwirrender Fliegen. Hühner und Katzen müssen vor ihrer Schlachtung in engen Käfigen ausharren. Und neben den Leichen verstümmelter Frösche stehen Säcke gefüllt mit lebendigen Fröschen.

„Die nächste Pandemie steht schon vor der Tür, wenn kranke und gestresste Tiere nach wie vor auf bluttriefenden Fleischmärkten zusammengepfercht werden“, so die PETAs 1. Vorsitzende Ingrid Newkirk. „PETA appelliert an die Weltgesundheitsorganisation, sich für die Schließung dieser gefährlichen Märkte einzusetzen – ganz gleich, ob auf ihnen nun Hühner in New York oder Katzen in Indonesien getötet werden.“

Schon andere tödliche Krankheitsausbrüche fanden ihren Anfang in der Ausbeutung von Tieren, beispielsweise durch das Einfangen von Wildtieren oder in der landwirtschaftlichen Tierhaltung – so etwa die Schweine- und Vogelgrippe, SARS, HIV oder BSE. Lebendtiermärkte sind die perfekte Brutstätte für Krankheiten. Diese können dort leicht von anderen Spezies auf den Menschen überspringen. Denn die gestressten, verletzten und kranken Tiere werden normalerweise auf öffentlich zugänglichem Raum oder auf Gehwegen eingepfercht und zum Verkauf angeboten. So gelangen Käufer und Verkäufer in direkten Kontakt mit Ausscheidungen, Blut und Fleischabfällen, die sie anschließend in Restaurants oder ihr Zuhause weitertragen.

PETA Asien hat die Gesundheitsminister von Indonesien, Thailand und anderen asiatischen Ländern aufgefordert, die sogenannten „Wet Markets“ zu schließen. Bislang steht eine Antwort jedoch noch aus.

PETAs Motto lautet in Teilen: Tiere sind nicht dazu da, dass wir sie essen oder sie in irgendeiner anderen Form ausbeuten. Die Organisation setzt sich gegen Speziesismus ein – eine Weltanschauung, die den Menschen als allen anderen Lebewesen überlegen einstuft.
 

Weitere Informationen:

PETA.de/Tiermaerkte-Asien
PETA.de/Lebendtiermaerkte-Petition

PETA.de/Corona







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