Internationaler Tag gegen den Lärm: Mehr Ruhe für Menschen, die an Flughäfen wohnen


24.04.19
UmweltUmwelt, Soziales, Bewegungen, TopNews 

 

Von BBU

Der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) hat am “Internationalen Tag gegen den Lärm” (24. April) die umfassende Eindämmung des Verkehrslärms gefordert. Ein besonderes Anliegen ist es dabei für den BBU, mehr Ruhe für die Menschen einzufordern, die an Flughäfen wohnen. “Die Bevölkerung muss vor Lärmbelästigungen durch den Fluglärm bestmöglich geschützt werden“, fordert BBU-Vorstandsmitglied Udo Buchholz, der selber seit Jahren die Schließung des Bombenabwurfplatzes Nordhorn-Range fordert.

Der BBU spricht sich für eine deutliche Reduzierung des Fluglärms aus.

Konkret lehnt der Verband neue Flughäfen sowie die Erweiterung vorhandener Flughäfen ab. Mit Blick auf den innerdeutschen Luftverkehr favorisiert der BBU eine breite Verlagerung der Reisenden, aber auch des Frachtverkehrs, auf die Schiene, wobei auch beim Bahnverkehr nach Angaben des BBU der Lärmpegel zu senken ist.

Zu den Forderungen des BBU gehört ein umfassendes Nachtflugverbot an allen Flughäfen. Bei Wirtschaftlichkeitsabwägungen müssen die Bevölkerung und die bedrohte Tierwelt an erster Stelle stehen.

Der BBU begrüßt das bundesweite und breite Engagement von Bürgerinitiativen und Schutzgemeinschaften gegen Fluglärm und gegen Flughafenerweiterungen sowie gegen weitere gesundheitsgefährdende Lärmquellen.

Der internationale Tag gegen den Lärm findet seit 1998 immer im April statt. Der Tag orientiert sich an dem „International Noise Awareness Day“ in den USA. An dem Aktionstag wird die Öffentlichkeit über Lärm und seine Ursachen sowie dessen Auswirkungen informiert. Initiiert wurde der Tag gegen den Lärm in der Bundesrepublik ursprünglich von der Deutschen Gesellschaft für Akustik (DEGA e.V.). Aktuelle Aktionen:

http://www.tag-gegen-laerm.de/aktuelle-aktionen







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