#FridaysForFuture erinnern GroKo an Klima-Hausaufgaben

08.04.19
UmweltUmwelt, Bewegungen, Politik, News 

 

"Die Klimaschutz-Forderungen der Schülerinnen und Schüler der Klimastreikbewegung #FridaysForFuture sind keine Wünsch-Dir-Was-Liste für eine bessere Welt, wie ihre Gegnerschaft immer wieder behauptet, sondern ein notwendiger Weckruf an die tatenlose Politik und Bundesregierung, sich endlich für die Einhaltung des Pariser Klimaabkommens einzusetzen. Zur Erinnerung: Es war die Bundesregierung, die das 1,5-Grad-Ziel in den Pariser Klimavertrag verhandelt und als Erfolg für sich verbucht hat", kommentiert Lorenz Gösta Beutin, energie- und klimapolitischer Sprecher der Linksfraktion im Bundestag die heute vorgestellten Klimaschutz-Forderungen der Klimastreikenden.

"Die Schülerinnen und Schülerinnen haben ihre Hausaufgaben gemacht und kennen die wissenschaftlich fundierte Sachlage: Nur wenn sich die Erde bis Ende des Jahrtausends nicht mehr als 1,5 Grad Celsius im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter erwärmt, können drastische Klimawandel-Schäden abgewendet werden, wie Artensterben, Gletscherschmelze, Abschmelzen der Pole, Meeresspiegelanstieg und das Untergehen ganzer Inselstaaten.

Ihr Appell an die Regierungen in Bund, Länder und Kommunen ist ein ehrliches Zeugnis ihrer Sorgen um die Zukunft kommender Generationen. Die konkreten Vorschläge für einen Kohleausstieg bis 2030 und eine Energiewende hin zu 100 Prozent Erneuerbaren bis 2035 sind sachlich und machbar. Die Linke erklärt sich solidarisch mit den Klimastreikenden und ihren Forderungen, ihre Proteste sind gelebte Demokratie und Handlungsaufforderung an die zuständige Politik. Die Bundesregierung muss endlich aus ihrer Klimaschockstarre aufwachen, die Klimaziele im Einklang mit Pariser Klimaschutzabkommen in ein verbindliches Klimaschutzgesetz schreiben und in allen Ministerien konkrete Sofort-Maßnahmen beschließen." 







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