Die Welt in 40 Jahren

03.06.12
UmweltUmwelt, Soziales, Internationales, Kultur, TopNews 

 

von oekom verlag

"2052" lautet der Titel des neuen Reports an den Club of Rome. Das Buch avanciert schon kurz nach seiner Präsentation zu einem der wichtigsten Bücher des 21. Jahrhunderts. Am 24. September erscheint die deutsche Fassung im oekom verlag. 1972 erschütterte ein Buch den Fortschrittsglauben der Welt: Der legendäre Bericht "Die Grenzen des Wachstums".

"Die absoluten Wachstumsgrenzen der Erde werden im Laufe der nächsten hundert Jahre erreicht, wenn es der Menschheit nicht gelingt, ihren ökologischen Fußabdruck zu reduzieren"
, lautete seine zentrale These. Sie glich einer Revolution.

Vierzig Jahre später holt der Club of Rome erneut zu einem großen Wurf aus. Bereits die Präsentation des neuen Berichts "2052" am 7. Mai in Rotterdam hat ein enormes Presseecho ausgelöst und die Debatte darüber wieder belebt, welches Erbe wir unseren Kindern hinterlassen wollen.

Welche Nationen werden ihren Wohlstand halten oder gar vermehren - welche unter der künftigen Entwicklung leiden? Wie wird sich der Übergang zur wirtschaftlichen Vorherrschaft Chinas gestalten? Ist die Demokratie nach westlichem Vorbild geeignet, die großen Menschheitsprobleme zu lösen? Jorgen Randers, einer der Co-Autoren des Meadows-Reports von 1972, hat ein Szenario für die nächsten 40 Jahre erstellt; er stützt sich dabei auf globale Prognosen führender Wissenschaftler, Ökonomen und Zukunftsforscher.

Trotz der überwiegend düsteren Aussichten glaubt Randers nicht an einen globalen Kollaps, denn "der Anpassungsprozess der Menschheit an die Grenzen dieses Planeten hat begonnen" und unsere bisherigen Bemühungen tragen Früchte. Aber der Report gibt auch keine Entwarnung, denn die Zukunft wartet mit gewaltigen Herausforderungen auf, wird geprägt sein von sozialen Unruhen und zahlreichen Umbrüchen. Sie zu meistern wird unsere Jahrhundertaufgabe sein; "2052" liefert hierzu die (über)lebensnotwendigen Grundlagen.

"Der Club of Rome hat mit seinem Buch 'Die Grenzen des Wachstums' die Welt verändert. Jetzt legt er nach." (FAZ)

Jorgen Randers ist Autor zahlreicher Bücher und wissenschaftlicher Berichte. Er war Co-Autor des Reports "Die Grenzen des Wachstums" (1972) und mitverantwortlich für die Aktualisierungen der Jahre 1992 und 2004. Von 2004 bis 2009 war er Generaldirektor des World Wildlife Fund; heute ist er Dozent für Klima- und Zukunftsfragen an der renommierten Norwegischen Business School in Oslo.

Der Club of Rome ist ein Zusammenschluss von Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft, Kultur und Wirtschaft. Sein Ziel ist es, sich für eine lebenswerte und nachhaltige Zukunft der Menschheit einzusetzen.

Der Autor wird sein Buch im Rahmen der Frankfurter Buchmesse präsentieren und steht vor Ort sowie auch im Vorfeld für Interviews zur Verfügung.

Jorgen Randers
2052.
Der neue Bericht an den Club of Rome.
Eine Prognose für die nächsten 40 Jahre
oekom verlag München
Sept. 2012, ca. 448 Seiten
ISBN:978-3-86581-398-5
24,95 €


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