Panikmache bei Kosten für die Energiewende

01.06.12
UmweltUmwelt, Wirtschaft, Politik, News 

 

„Beinahe täglich ist in den Zeitungen zu lesen, dass die Erneuerbaren Energien die BürgerInnen angeblich teuer zu stehen kämen. Auch die Bundesregierung versucht regelmäßig durch solche Meldungen Panik bei den StromverbraucherInnen zu verbreiten. Das ist eine verzerrte Darstellung der Wahrheit“, so die linke Bundestagsabgeordnete Johanna Voß.

„Erstens verursachen auch Kohle- und Atomkraft erhebliche externe Kosten. Würde man etwa den Preis für Castor-Transporte und Atommülllagerung in den Strompreis mit einbeziehen, wäre Atomstrom unbezahlbar. Zweitens sorgt die Vorrangregelung für Erneuerbaren Energien de facto für einen niedrigeren Strompreis an der Börse. Allerdings gelingt es dem Gesetzgeber nicht, diese Preissenkung an die VerbraucherInnen weiterzugeben. Drittens sind energieintensive Unternehmen weitestgehend von der EEG-Umlage befreit, sodass die Kosten für die Energiewende hauptsächlich den BürgerInnen zu Last gelegt werden“, erklärt Johanna Voß.

„Die Erneuerbaren Energien werden konsequent schlecht gerechnet. Die Kleinverbraucher werden 2012 schätzungsweise 2,5 Mrd. Euro an Stromkosten für energieintensive Unternehmen mitzahlen. Diese Privilegierung großer Unternehmen ist mitverantwortlich für steigende Stromkosten, die dann den Erneuerbaren Energien in die Schuhe geschoben werden. Ich fordere daher die Bundesregierung auf, auch große Stromverbraucher in die Finanzierung der Energiewende einzubeziehen.“

www.johanna-im-bundestag.de









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