Energiewende und Naturschutz: Ökologie und Erneuerbare unter einen Hut bekommen

13.02.19
UmweltUmwelt, Politik, Schleswig-Holstein, News 

 

Von DIE LINKE. Schleswig-Holstein

Zur heutigen Studie des Bundesamtes für Naturschutz zur Energiewende und Naturschutz erklärt Lorenz Gösta Beutin, energie- und klimapolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Bundestag und Landessprecher seiner Partei in Schleswig-Holstein:

"Naturschutz und Energiewende müssen unter einen Hut gebracht werden. Dass dies vom Flächenverbrauch her möglich ist, zeigen unzählige Studien zum Thema. Von herausragender Bedeutung zur Vermeidung von Zielkonflikten zwischen Ökologie und Erneuerbaren-Ausbau ist Nachhaltigkeit in den Regionalplänen, die Bereitstellung konfliktfreier Flächen und breite BürgerInnen-Beteiligung, nicht nur bei der Planung, sondern auch finanziell durch Bürgerenergie-Genossenschaften an den Gewinnen der Windindustrie. Der Vermaisung ganzer Landstriche für Biogas sowie Spekulation mit Agrarflächen erteilen wir eine Absage.

Der völlig falsche Weg sind überzogene Abstandsregelungen, in Bayern etwa hat die 10-H-Regelung dem Windkraftausbau das Genick gebrochen und fast gänzlich zum Erliegen gebracht. Naturschutz darf nicht als Trojanisches Pferd der Windkraftgegner missbraucht werden, die den Schutz der Umwelt als Feigenblatt nutzen für die Verteidigung von gefährlicher Atomkraft und klimaschädlicher Kohlekraft.

Auch muss die Regionalplanung handwerklich gut gemacht werden, Hängepartien wie das Windkraft-Moratorium in Schleswig-Holstein gefährden den Erneuerbaren-Ausbau fahrlässig, verunsichern Branche und Bewohner und gefährden die Klimaziele."







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