Zwei neue Waldbesetzungen gegen Verkehrsprojekte


Bildmontage: HF

20.10.19
UmweltUmwelt, Bewegungen, TopNews 

 

Von Projektwerkstatt Saasen

A49 abreißen - Wald statt Asphalt (Dannenröder Forst)
Das war ja mal eine ordentliche Aktion hier hin der Region - vor allem aus Marburger, Gießener und Vogelsberg-Initiativen zusammen entwickelt und dann gemacht. Inzwischen ist klar, dass diesen Winter nicht gerodet wird. Der Wald bleibt also erstmal stehen und die ganze Auseinandersetzung geht ab 1.10.2020 weiter - falls wir bis dahin das Projekt nicht auf andere Art zu Fall gebracht haben. In der Region Treysa wird leider derweil an der A49 weitergebaut.

Bei einer Infoveranstaltung in Alsfeld am 1.10. haben ca. zehn Personen überlegt, eine Verkehrswende-Initiative zu gründen und dabei auch einen Verkehrswendeplan für die Region zu erarbeiten (also ähnlich wie der Plan für Gießen und das Wiesecktal).
Am Sonntag auf dem Waldspaziergang waren wieder viele Menschen (leider auch fast alle mit Auto ...). Es gibt inzwischen eine Zeltwiese, mehrere Info-/Materialbauwagen usw. bei de Mahnwache am Sportplatz in Dannenrod und eben die Waldbesetzung mitten im Wald drin. Der Waldspaziergang ist jeden Sonntag um 14 Uhr ab Mahnwache. Die Besetzer*innen haben trotz der Ankündigung des Straßenbauers DEGES, diesen Winter noch nicht die Säge zu schwingen, angekündigt, die Besetzung weiter auszubauen und das gewonnene Jahr zur besseren Vernetzung mit Gruppen in der Region zu nutzen.
Spannend wäre, nicht nur den Weiterbau zu verhindern, sondern auch die bisher schon fertiggestellten Abschnitte in Frage zu stellen bzw. die aktuelle Baustelle zu stören.

Völli bleibt - Besetzung gegen Hafenerweiterung in Hamburg
Aus der Pressemitteilung der Aktivistis: Der Vollhöfner Wald im Hamburger Südwesten ist besetzt!
Die Hafenbehörde (HPA) von Hamburg möchte hier 23.000 Bäume eines Pionier-Auenwaldes roden, um ihre schmutzige Hafenwirtschaft zu erweitern. Der Hamburger Hafen ist einer der grössten Häfen Europas und berühmt als Hamburgs glänzendes Wahrzeichen. Er ist aber auch ein entscheidender Umschlagplatz von u.a radioaktiven Materialien, klimaschädlichen Energierohstoffen, tödlichen Rüstsungütern und Tier”produkten”. Die Geschäfte, die durch den Hamburger Hafen ermöglicht werden, begünstigen vor allem reiche westliche Industrienationen. Dabei werden Inlands und im Ausland Ressourcen und Menschen unerschöpflich ausgebeutet.
Wir kämpfen für den sofortigen Stopp dieses Ausbaus.

Der gesamte Text und mehr auf https://de.indymedia.org/node/40945







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