Schlecker-Beschäftigte müssen für schwarz-gelbes Politikversagen bezahlen

01.06.12
WirtschaftWirtschaft, Politik, News 

 

"Mit dem Verlust ihres Arbeitsplatzes zahlen die Schlecker-Beschäftigten einen bitteren Preis für das Scheitern von Management und Politik. Der Untergang von Schlecker geht nicht nur auf den Größenwahn seines vormaligen Besitzers zurück. Mitverantwortlich ist die Politik, die es zuließ, dass Anton Schlecker als sogenannter eingetragener Kaufmann ein Großunternehmen wie eine Würstchenbude führte, ohne Bilanzierungspflichten und ohne einen kontrollierenden Aufsichtsrat", erklärt Sabine Zimmermann zum gescheiterten Insolvenzverfahren bei Schlecker. Die arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE weiter:

"Skandalös und entscheidend für den vollständigen Untergang des Unternehmens war die Weigerung der Bundesregierung, eine Bürgschaft für die Transfergesellschaft der entlassenen Schlecker-Beschäftigten zu übernehmen. Kanzlerin Merkel und die FDP setzten auf die marktradikale Lösung. Deshalb stehen nun die Existenz von zehntausenden Beschäftigten und ihren Familien auf dem Spiel, während Anton Schlecker finanziell weich gepolstert fällt. Seine Kinder werden als eine der größten Gläubiger voraussichtlich aus der Abwicklung des Unternehmens Millionenbeträge erhalten."







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