Den Verkäuferinnen einen guten Lohn!

01.07.13
WirtschaftWirtschaft, NRW, News 

 

DIE LINKE. in Essen solidarisiert sich mit dem Kampf der Beschäftigten im Einzelhandel. Der Generalangriff der Arbeitgeber auf Lohn- und  Arbeitsbedingungen muss abgewehrt werden.

Bundesweit müssen drei Millionen Beschäftigte im Einzelhandel um ihre Gehaltseinstufung und die Zuschläge für Wochenend-, Spät- und Nachtdienste bangen. Die Arbeitgeber haben fast alle bestehenden Tarifverträge aufgekündigt und blasen damit zu einem Generalangriff auf Löhne und Arbeitsbedingungen.

„Die Kündigung aller Tarifverträge ist ein bisher nie dagewesener Angriff auf soziale Errungenschaften und Rechte im Einzelhandel. DIE LINKE unterstützt die Kolleginnen und Kollegen im Kampf um bessere Tarifverträge, fordert darüber hinaus die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns von 10 Euro und eine höhere Vergütung von Überstunden“, erklärt Rainer Burk, Sprecher der Essener LINKEN.

Nach Auskunft der Bundesagentur für Arbeit gibt es in Essen im Einzelhandel 15.504 sozialversicherungspflichtige Beschäftigte, davon 10.174 Frauen. Hinzu kommen noch zahlreiche Minijobberinnen und Minijobber. Fast 40% der mehrheitlich weiblich Beschäftigten arbeiten im Einzelhandel in NRW unterhalb der offiziellen Niedriglohngrenze von 10,36 Euro.

Die Arbeitsbedingungen im Einzelhandel haben sich durch eine seit Jahren stattfindende Tarifflucht der Arbeitgeber ohnehin schon dramatisch verschlechtert.

„Nicht zuletzt hat Karstadt in Essen mit seiner Verabschiedung  aus dem Tarifvertrag diese Entwicklung mit befeuert. In den laufenden Tarifverhandlungen im Einzelhandel werden wir uns solidarisch zeigen und die Streikenden unterstützen“, so Rainer Burk weiter.

www.dielinke-essen.de







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