VORKASSE


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01.01.18
WirtschaftWirtschaft, Theorie, Debatte, TopNews 

 

Über einen alltäglichen Handlungszusammenhang im entwickelten Spätkapitalisms

Von Richard Albrecht

Übersicht: I. Methodisches oder der soziologische Doppelaspekt; II. Empirisches oder Einzelheiten des Alltagslebens; III. Praktisches oder Vorkassepraxen; III. Ausblick oder Das Toyota-Prinzip als Leitfaden theoriegeleiteter Sozialforschung

Der Ort, den eine Epoche im Geschichtsprozeß einnimmt, ist aus der Analyse ihrer unscheinbaren  Oberflächenäußerungen schlagender zu bestimmen als aus den Urteilen der  Epoche über sich selbst.“ (Siegfried Kracauer)[i] 

Dieser Beitrag schließt operativ und im praktischen Bezug an zuerst Anfang der 1990er Jahre veröffentlichte theoretisch systematisierte und Mitte der Nullerjahre konzeptionell verdichtete kultur- und sozialwissenschaftliche Überlegungen an.[ii] Nach einer knappen zusammenfassenden Diskussion method(olog)ischer Hinweise des soziologischen „Klassikers“ Theodor Geiger (1891-1952)[iii] geht es um ein scheinbar nur „unscheinbares“ Oberflächenphänomen und seine Bedeutsamkeit im gegenwärtigen Alltagsleben ´der da unten´: um die zunehmend gesellschaftlich verallgemeinerte Praxis der Vorkasse. Diese wird in der ganzdeutschen Gegenwartsgesellschaft sowohl erwerbstätigen Geringverdienenden als auch auf wohlfahrtsstaatliche Transferzahlungen als „Sozialleistungen“ zum Überleben angewiesenen abhängigen Menschen(gruppen) sowie Rentner(inne)n abverlangt und zugemutet. Der Ausblick erinnert ans Toyotaprinzip als grundsätzlich offene Perspektive aller unabhängigen sozial- und kulturwissenschaftlichen Forschungsarbeit.

I. Der Schlußabschnitt von Geigers ausgreifendem, 1955 posthum veröffentlichten, Beitrag zur „gesellschaftlichen Fluktuation[iv] stand unter der Überschrift „Der soziologische Doppelaspekt“ und präsentierte vor allem das bipolare Begriffspaar der Antonyme oder Gegenbegriffe Anaskopie und Kataskopie. Damit gemeint sind, für sich gesehen, antagonistische soziologische Sichten[v] auf und Erfahrungen von Gesellschaft: die anaskopische „Froschperspektive“ von unten nach oben einerseits und die kataskopische „Vogelspektive“ von oben nach unten andererseits. Um soziale Wirklichkeit(en) angemessen zu erfassen – so Geiger – sollten sich „beide Sichtweisen der Kastaskopie und Anaskopie einander pari passu ergänzen, sofern ein einigermaßen wirklichkeit-adäquates Bild beabsichtigt ist.“[vi] Und Geiger betonte ausblickend, daß diese Sichtweisen – wie bei ihm selbst zum soziologischen Fluktuationsbegriff die kataskopische – schon zur Begriffsbildung entscheidend sind.

Geigers methodologischer Hinweis möchte ich an einem politiksoziologischen Beispiel veranschaulichen. Ohne oben-unten-Perspektive wäre es nicht möglich, Schlichthypothesen wie etwa diese zu formulieren: die wirkungsvollste und nachhaltigste Vollstreckung des Graf-Lambsdorff-Papiers (September 1982)[vii] mit seinen neo-„liberalen“ Optionen für fundamentale „markbezogene“ Wirtschaftspolitik, schlanken Staat durch Haushalts“konsolidierung“, staatliche Aufgabenrücknahmen und öffentliche Mittelkürzungen, Privatisierung öffentlichen Eigentums, Stärkung des Wirtschaftsstandorts Deutschland durch Verbilligung des Kosten-„Faktors Arbeit“ als angebotsorientierte Austeritätspolitik, Arbeitsmarktderegulierung, abnehmende Tarifbindungen mit der Folge beshleunigter und zunehmender gesellschaftlicher Ungleichheiten erfolgte nicht durch die „schwarzgelbe“, CSU-CDU-FDP bestimmte, von 1982/83 bis 1998 regierende deutsche Bundesregierung (1982/83-1998), sondern durch die diese ablösende, von 1998/99-2005 regierende „rotgrüne“ deutsche Bundesregierung im allgemeinen und durch das zweite „rotgrüne“ Bundeskabinett Schröder-Fischer der Jahre 2002-2005 im besonderen. Dieses zeitgeschichtliche Beispiel mag verdeutlichen: Geigers Ansatz taugt auch zur Überwindung des Denkverbote-Status der Morgenstern-Logik, derzufolge in Pamströms „Unmöglicher Tatsache“ von Christian Morgenstern (1871-1914) nicht sein kann, was nicht sein darf …

Geigers Unterscheidung beider skizzierter „Sichtweisen“ ist in der Tat keineswegs irgendeine dialektische Sicht auf gesellschaftliche Lagen, soziale Differenzierungen, Strukturen, Prozesse und Entwicklungen … jedoch eine analytische Grundvoraussetzung zur Entwicklung dieser: seit Aristoteles erfolgt jede gedankliche Aneignung von Welt und Gesellschaft bipolar und in gedanklichen Gegensätzen: arm und reich, Herr und Knecht, Ausgebeutete und Ausbeutende wurden gedanklich zusammengebracht. Dieses kontradiktorische Verständnis war und ist (wie am Beispiel von Pauper(ismus) marxistisch ausgeführt[viii]), sicherlich keine dialektische Sicht, aber eine ihrer Entwicklungsvoraussetzungen und vom Verständnis her unabdingbar zur dialektischen Aufhebung der Gegensätze wie etwa auch des gesellschaftlichen Arm-Reich-Verhältnisses.

Dieses an Hegel geschulte dialektische Verständnis der Einheit von Gegensätzen drückt ein poetischer Kurztext zu Arm und Reich aus. Im Vierzeiler von Bertolt Brecht (1898-1956) heißt es[ix]:

Reicher Mann und armer Mann /

Standen da und sahn sich an. /

Und der Arme sagte bleich: /

Wär ich nicht arm, wärst Du nicht reich.“ 

Geigers Antonym oder Gegensatzpaar Kataskopie-Anaskopie ist ideologiekritisch und hilfreich, um auch im Hegel´schen Sinn abstraktes Denken überwinden zu können: G.W.F. Hegel (1770-1831), dem es auch um „Kritik der herrschenden Denkweise“ ging, kritisierte abstraktes Denken[x] als ihren ideologischen Ausdruck: „Abstrakt denken heißt nach Hegel, eine reich vermittelte Erscheinungsvielfalt unter einem einzigen Relevanzgesichtspunkt zu betrachten, d.h. unter wenige, in ihrer Isoliertheit einseitige Grundbestimmungen zu subsumieren und diese abstrakten Grundbestimmungen gleichzeitig für das Allgemeine zu halten. Konkret denken heißt dagegen, eine Erscheinung allseitig, in ihren Beziehungen  und Vermittlungen zu betrachten […].“[xi]

Überwog in der traditionellen kontinentaleuropäischen Arbeiterbewegung, die deutsche eingeschlossen[xii], historisch eine moderate anaskopische Sicht von unten nach oben, so gilt diese im gegenwärtigen Ganzdeutschland als so überwunden wie verpönt: In einer Fernseh(talk)show  brachte ein als politisch „links“ geltender Großverlegerssohn seine kataskopische Sichtweise ein und behauptete auf dieser Basis, daß Spitzenpolitiker in nationalen oder Bundesfunktionen heuer zu geringe Gehälter bezögen.[xiii] Und auch ein für die gewerkschaftsnahe Hans-Böckler-Stiftung (2010) gefertigter Bericht zur Kritik des Arbeitsmarkt-“Reformwerks“ der Peter-Hartz-Vier-Kommission benützte über weite Strecken eine kataskopische Sichtweise; diese bestimmt/e auch, erinnert sei an Bestsellerautoren wie Karl A. Schenzinger, Kurt Pritzkoleit, Günter Ogger und Gabor Steingart, über lange Jahrzehnte lang die Wirtschaftspublizistik und wurde nur gelegentlich, wie in den 1970er Jahren  von H. Günter Wallraff und Bernt Engelmann,[xiv] überwunden in Form wechselseitiger Ergänzung(en) von anaskopischer  u n d  kataskopischer Sichten zur Herstellung eines „einigermaßen wirklichkeit-adäquaten Bildes“ von wirtschaftlicher Macht und politischer Herrschaft in der deutschen Gesellschaft der Alt-BRD.

II. "Es gibt nichts Praktischeres als eine gute Theorie" – meinte der deutsch-US-amerikanische Sozialpsychologe Kurt Lewin (1890-1947). Und wenn es denn so sein sollte – dann könnte auch dieser ´theoretische´ Hinweis Geigers: „Die Soziologie kann sich nicht mit dem bloßen Registrieren menschlicher Handlungsweisen begnügen, sondern muß auch versuchen, die ihnen zugrundeliegenden subjektiven Prozesse aufzudecken und zu beschreiben“[xv] ebenso wichtig sein wie sein konzeptionelles Grundverständnis von empirischer Sozialforschung. Von dieser forderte Geiger schon Anfang der dreißiger Jahre im ersten „soziographischen Versuch auf statistischer Grundlage"[xvi]: „Die Kleinarbeit müßte bei den Symptomen beginnen, die das äußere Leben der Menschen darbietet. Sie hätte mit [...] positivistischen Methoden anzufangen, ehe sie an die verstehende Deutung gehen kann. Lebenshaltung, Gewohnheiten des Konsums und der sonstigen Lebensgestaltung, Freizeitverwendung, Lesegeschmack, Formen des Familienlebens und der Gesellschaft – tausend Einzelheiten des Alltagslebens", die sozialwissenschaftliche Forschung empirisch zu interessieren hätte.

III. Während bei Alltagsgeschäften, die meist auf dem so informellen wie universellen bürgerlichen Tauschgrundsatz, abstrakt als Generalklausel verrechtlicht im Treu-und-Glauben-Satz des ´ehrbaren Kaufmanns´ im Bürgerlichen Gesetzbuch[xvii], beruhen, der sittlich begründete Handlungs(grund)satz[xviii] von Redlichkeit und Verläßlichkeit unterstellt wird und auch bei Kaufakten im Handeln von Käufer und Verkäufer als reziproke Austauschbeziehung das Zug-um-Zug-Geschäft gilt, wird der erst-Ware-dann-Geld-Grundsatz bei jeder Vorkasse unterlaufen und ins Gegenteil verkehrt: ob es sich um den Kauf der einfachsten schwarz-weiß-Druckpatrone hp 301, die im Netz günstig inseriert wird, um die bundesbahnbeworbene einjährige 2.-Klasse-Bahncard 50 oder um meine neuen, nach stationär vorgenommener Augenoperation erforderlichen Brillengläser zum  Preis von 134.90 € handelt/e – in jedem Fall geht es für den, der kaufen will, um kaufen zu können, um Vorkasse, Vorauskasse oder Vorauszahlung.

Vorkasse bedeutet: bevor Ware vom Verkäufer überhaupt geliefert wird, ist vom Käufer, damit geliefert wird, der (meist gesamte) Kaufpreis vorab zu zahlen: andernfalls  wird nicht geliefert. Diese Form der Vorauszahlung bedeutet – leicht erkennbar – sowohl die gesamte Risikoverlagerung auf den Käufer als Vertragspartner als auch einen vom Käufer faktisch eingeforderten und von ihm „gewährten“ Kredit und erhöht damit auch die Betrugschancen des Verkäufers.

Das Augengläserbeispiel aus dem gegenwärtigen bürgerlichen Deutschland ist vom Ausgangspunkt her real und nur im zweiten Teil der gedanklichen Zuspitzung konstruiert: dieser Fall von Vorkasse ist handlungssoziologisch besonders facettenreich, handelt es sich doch um eine Zwangsversicherung in einer, hier betrieblichen, gesetzlichen Krankenkasse, die automatisch ihre monatlichen Versichertenbeiträge entsprechend der gesetzlichen prozentanteiligen Sätze einbehält: damit wird dem Versicherten jede Chance genommen, bei Rückzahlungsverweigerung der Kasse trotz form- und fristgemäßer Beantragung den vorgestreckten Betrag (134,90 €) durch Beitragsabzug nach erneuter Zahlungsaufforderung zurückzuerhalten: er oder sie kann die  Auslage nur dann und nur insofern auf legale, gesetzeskonforme Weise zu erhalten versuchen, indem sie oder er, gegebenenfalls nach erneuter kurzfristiger Mahnung mit Fristsetzung, einen (früher Zahlungsbefehl oder ZB genannten) gebührenpflichtigen amtsgerichtlichen Mahnbescheid (MB) erwirkt (oder rechtsadvokatisch erwirken läßt), was bei erster Mahnvariante doppelte Vorkasse (und bei der zweiten dreifache Vorkasse) bedeutete.

Die Konsequenz ist weder nur absurdes Theater noch nur die klassische Handlungsfalle des bekannten double-bind[xix]. Der in der privaten Krankenversicherung immer schon, etwa bei Staatsbeamten, praktizierte und nun auf alle Zwangsversicherten generalisierte oder verallgemeinerte Vorkassegrundsatz auf alle Zwangsversicherten produziert die soziale Institution multiple Vorkasse als gesellschaftliche Grundsituation.

Der Vorkassegrundsatz entspricht dem bekannten Matthäus-Prinzip: „Denn wer da hat, dem wird gegeben, daß er Fülle habe; wer aber nicht hat, von dem wird auch genommen, was er hat.“[xx] Dies bezieht sich in Ganzdeutschland auf geringe, sozialversicherungspflichtige Erwerbseinkommen etwa von Pizza- oder Paketboten: deren 1.450-€uro-brutto-Jobs ergeben bei ledigen jungen  Männern etwa 900 € monatlich netto. Das bedeutet:[xxi] „Einen PKW kann man sich mit 900 €uro monatlich nicht leisten - aber woher die 240 Euro für die Bahncard 50 abzwacken, wenn der Dispo ausgeschöpft ist? […] Jede Vorauszahlung, jede Anzahlung ist bei diesem Einkommen [30 € täglich] nicht möglich. Man kann nur von 900 Euro leben, wenn man in einer WG, mit Freunden oder Familie lebt. Oder eine Wohnung oder ein Haus geerbt hat.“

Wer darüber hinaus einem Grundhinweis von Pierre Bourdieu (1930-2002) entsprechend seines Ende 1997 gehaltenen, vielbeachteten Vortrags gegen zunehmende prekäre Verhältnisse mit dem  praxisrelevanten Leitkonzept Prekarität[xxii] folgt und dabei auch jenes „Minimum von Gestaltungsmacht über die Gegenwart“ als Voraussetzung für „jede rationale Vorwegnahme der Zukunft und vor allem [für] jenes Mindestmaß an Hoffnung und Glauben an die Zukunft, das für eine vor allem kollektive Auflehnung gegen eine noch so unerträgliche Gegenwart notwendig ist, um ein revolutionäres Projekt entwerfen zu können, denn letzteres ist immer ein durchdachtes Bestreben, die Gegenwart unter Bezugnahme auf ein Zukunftsprojekt zu verändern“, bedenkt  –  kann auch die seit der zuerst 1933 veröffentlichten sozialwissenschaftlichen Studie Die Arbeitslosen von Mariental. Ein soziographischer Versuch über die Wirkungen langdauernder Arbeitslosigkeit[xxiii] von Marie Jahoda (1907-2001) und Mitautoren bekannten Handlungsblockaden als Ursachenbündel des gegenwärtigen machtpolitischen Status Quo in Ganzdeutschland und andernorts erkennen.

IV. Das - angeblich oder wirklich - (werbe)wirksame Toyota-Prinzip lautet/e: Nichts ist unmöglich. Es beansprucht Allgemeingültigkeit und sollte nicht mit dem post(modernistisch)en Beliebigkeitsgrundsatz des Anything Goes verwechselt werden.

Franz Kafka (1883-1924), der in seiner literarischen Kurzparabel Vor dem Gesetz (1915) das „Es ist möglich“ seines Türhüters durch den lakonistischen Zusatz „jetzt aber nicht“ präzisierte, soll zu dem, was auch möglich ist und in der Zentrale der halbstaatlichen ›Arbeiter-Unfall-Versicherungs-Anstalt für das Königreich Böhmen in Prag‹ vor hundert Jahren möglich war, über „die verletzten Arbeiter, die in die Prager Anstalt kamen“, im gefälligen Prager Kanzleideutsch so erstaunt wie verwundert gesagt haben[xxiv]:

Wie bescheiden diese Menschen sind. Sie kommen zu uns bitten. Statt die Anstalt zu stürmen und alles kurz und klein zu schlagen, kommen sie bitten .“

 


[i]               Siegfried Kracauer, Das Ornament der Masse; in: Frankfurter Zeitung: 9. [und] 10. 6. 1927; hier nach ders., Das Ornament der Masse. Essays. Nachwort Karsten Witte. Frankfurt/Main: Suhrkamp, 1977 [= st 371]: 502.

 

[ii]             Richard Albrecht, The Utopian Paradigm, in: Communications, 16 (1991) 3: 283-318; ders., PPF - Past, Present, Future [2005]: http://content.grin.com/document/v39890.pdf

 

[iii]            http://agso.uni-graz.at/lexikon/klassiker/geiger/17bio.htm - Ergänzend sei verwiesen auf zwei Bändchen von und über Geiger: Theodor Geiger, Ideologie und Wahrheit. Eine soziologische Kritik des Denkens [1953]. Neuwied; Berlin: Luchterhand, ²1968 [= Soziologische Essays], 180 p.; Wolfram Burisch, Das Elend des Exils. Theodor Geiger und die Soziologie. Hamburg: EVA, 1995, 175 p.

 

[iv]            Theodor Geiger, Typologie und Mechanik der gesellschaftlichen Fluktuation; in: ders., Arbeiten zur Soziologie. Methode – Moderne Großgesellschaft – Rechtssoziologie – Ideologiekritik. Ausgewählt und eingeleitet von Paul Trappe. Neuwied am Rhein; Berlin Spandau: Luchterhand, 1962 [= Soziologische Texte 7]: 114-150, hier 147-150.

 

[v]             Richard Albrecht, Gesellschaft. Kurze Einführung in soziologische Sichten; in: Hintergrund (2012) 3: 14-24, hier 15-17.

 

[vi]            Geiger, Typologie und Mechanik …, aaO: 149f.

 

[vii]          Dr. Otto Graf Lamsdorff [F.D.P.], Bundesminister für Wirtschaft, Konzept für eine Politik zur Überwindung der Wachstumsschwäche und zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit [9. 9. 1982] http://www.1000dokumente.de/index.html?c=dokument_de&dokument=0079_lam&object=translation&st=&l=de

 

[viii]         Richard Albrecht, Pauper(ismus): Geschichte und Aktualität von ´Neuer Armut´ und ´Arbeitenden Armen´; in: JahrBuch für Forschungen zur Geschichte der Arbeiterbewegung, II/2007: 19-32; ders., Über Armut. Und über Armut hnaus; in: Jahrbuch für Forschungen zur Geschichte der Arbeiterbewegung, II/2014: 153ff.; gekürzt in diesem Blog http://www.scharf-links.de/49.0.html?&tx_ttnews[pointer]=1&tx_ttnews[tt_news]=63479&tx_ttnews[backPid]=56&cHash=72de411560

 

[ix]            Bertolt Brecht, Gedichte [1933-1938]; in: Gesammelte Werke 9. Frankfurt/Main: Suhrkamp, ²1968: 513.

 

[x]             G. F. W. Hegel, Wer denkt abstrakt [1807]; in: ders., Theorie-Werkausgabe 2. Hg. Eva Moldenhauer; Karl Markus Michel, Frankfurt/Main: Suhrkamp [= stw 602], 1986, Anhang: 575-581

 

[xi]            Michael Franz, Auf der Suche nach Vermittlung. Anhang zu: Georg Lukács, Über die Besonderheit als Kategorie der Ästhetik [1957]. Berlin-Weimar: Aufbau, 1985: 268-325, hier 295f.

 

[xii]          Heinrich Popitz et.al., Das Gesellschaftsbild des Arbeiters. Soziologische Untersuchungen in der Hüttenindustrie. Tübingen: Mohr (Siebek), 1957, X/288 p. [= Soziale Forschung und Praxis 17]; ebenda 51977.

 

[xiii]         ARD 21. 10. 2012, ab 21:45 Uhr [Jakob Augstein].

 

[xiv]          Berndt Engelmann; Günter Wallraff, Ihr da oben – Wir da unten [1973]. Reinbek: Rowohlt, ²1976 [= rororo sachbuch 6990], 309 p.

 

[xv]           Theodor Geiger, Über Soziometrik und ihre Grenzen [1948/49]; wieder in: ders., Arbeiten zur Soziologie: 85-96.

 

[xvi]         Theodor Geiger, Die soziale Schichtung des deutschen Volkes. Soziographischer Versuch auf statistischer Grundlage [1932]. Stuttgart: Enke, ²1967: 80; dort auch die an Carlo Mierendorffs groß(artig)er politiksoziologischer Untersuchung zur Dynamik der nationalsozialistischen Massenbewegung (1930) anschließende schichtungssoziologische Analyse Geigers zur mittelständischen Clientel der Nationalsozialisten (1932: 109-122): Carlo Mierendorff, Gesicht und Charakter der nationalsozialistischen Bewegung; in: Die Gesellschaft, 1 (1930): 489-504.

 

[xvii]        „Der Schuldner ist verpflichtet, die Leistung so zu bewirken, wie Treu und Glauben mit Rücksicht auf die Verkehrssitte es erfordern“ (BGB § 242: Leistung nach Treu und Glauben)

 

[xviii]      „Die Ausübung eines Rechts ist unzulässig, wenn sie nur den Zweck haben kann, einem anderen Schaden zuzufügen.“ (BGB § 226: Schikaneverbot)

 

[xix]          Gregory Bateson, Ökologie des Geistes. Anthropologische, psychologische, biologische und epistemologische Perspektiven. Frankfurt/Main: Suhrkamp, 1985 [= stw 571]: 353-361

 

[xx]          Evangelium des Matthäus: 13/12; vgl. Richard Albrecht, Der Matthäus-Effekt; in: soziologie heute, 4 (2011) 17: 28-31.

 

[xxi]          Alexander Dill, 25 Prozent Armutssteuer? Eine Beispielrechnung; in: Telepolis, 22 10. 2012;  http://www.heise.de/tp/artikel/37/37829/1.html

 

[xxii]        Pierre Bourdieu, Prekarität ist überall; in: ders., Gegenfeuer. Wortmeldungen im Dienste des Widerstands gegen die neoliberale Invasion. Konstanz: Universitätsverlag, 1998: 96-102; s. in diesem Blog http://www.scharf-links.de/49.0.html?&tx_ttnews[tt_news]=63479&tx_ttnews[backPid]=49&cHash=4a62b8fbd6

 

[xxiii]      Richard Albrecht, Zukunftsperspektiven (II): Arbeitslosigkeit – Subjekt- und Realanalyse; in: Forum Wissenschaft, 24 (2007) 1: 61-63; Netzversion http://www.bdwi.de/forum/archiv/archiv/527598.html;

 

[xxiv]        Klaus Wagenbach, Kafkas Fabriken; in: Marbacher Magazin, 100/2002: 3-41, hier 39; s. in diesem Blog http://www.scharf-links.de/45.0.html?&tx_ttnews[pointer]=2&tx_ttnews[tt_news]=63474&tx_ttnews[backPid]=56&cHash=2d409069b8

 

 

            Dr. Richard Albrecht, Sozialwissenschaftler mit Arbeitsschwerpunkten Kultur & Bildung, Freier Autor in Bad Münstereifel, Kolumnist des Fachmagazin soziologie heute. Letzte Buchveröffentlichung 2011: HELDENTOD. Kurze Texte aus Langen Jahren; BioBibliographie 2015: https://ricalb.files.wordpress.com/2015/12/cv.pdf – Für diesen Blog vom Autor überarbeitete und gekürzte Fassung von: Vorkasse-Gesellschaft. Der soziologische Doppelaspekt und seine praktischen Konsequenzen; in: soziologie heute, 6 (2013) 30: 26-29.







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