Neuerscheinungen Kreativität

18.09.21
KulturKultur, TopNews 

 

Buchtipps von Michael Lausberg

Buch 1

Humboldt Forum: Das rekonstruierte Berliner Schloss. Fassade, Architektur und Skulptur, Hirmer, München 2021, ISBN: 978-3-7774-3762-0, 19,90 EURO (D)

Vor einiger Zeit wurde die durchaus kontrovers diskutierte Entscheidung zur Errichtung eines Gebäudes in den äußeren Formen des barocken Berliner Schlosses der Könige von Preußen getroffen. Das barocke historische Gebäude an dieser Stelle war 1950 auf Beschluss der SED gesprengt worden. Das Projekt zielt auf die Wiederherstellung der Historischen Mitte Berlins durch den Neubau des Schlosses. Der Neubau mit der Bezeichnung Humboldt Forum wird als ein Forum für Kultur, Kunst und Wissenschaft eingerichtet. Die drei auf den Baumeister Andreas Schlüter zurückgehenden Fassaden im Zustand von 1720 mit der Schlosskuppel aus dem Jahr 1853 wurden nachgebaut. Der Ostflügel zur Spree hin ist eine Neuschöpfung des italienischen Architekten Franco Stella. Auch die Kuppel mitsamt Kreuz, der Runderker als Abschluss der Ostfassade sowie drei von vier Seiten des Schlüterhofs wurden wiederhergestellt. Sämtliche Innenräume sind in modernem Weiß gestaltet ebenso eine Seite des Schlüterhofes.

Dieses Buch beschreibt die Entstehungsgeschichte der Fassadenkonstruktion des Berliner Schlosses und erklärt die Baugeschichte sowie den Aufbau und die baukünstlerische Gestaltung der Fassaden. Dies geschieht in Form von Essays, Hintergrundinformationen und zahlreichen Bildern des Fotografen Leo Seidel.

Auf den ersten 24 Seiten sind doppelseitige Bilder als Einstimmung zu sehen.

Nach einem Vorwort und einer Einleitung wird ein Lageplan zur Übersicht gezeigt. Anschließend gibt Peter Stephan in einem Essay einen Einblick in die baugeschichtliche Entwicklung des historischen Entwurfs von Schlüter und seiner Nachfolger sowie die baukünstlerische barocke Gestaltung. Dabei werden auch Unregelmäßigkeiten und Asymmetrien aufgedeckt, die die barocken Fassaden gegenüber neobarocken aus dem 19. Jahrhundert so viel lebendiger erscheinen lassen.

Bernd Wolfgang Lindemann skizziert danach die Ikonografie, die Bildsprache des figürlichen Fassadenschmucks am Berliner Schloss. Der Architekt Franco Stella und Peter Westermann stellen dann den konzeptionellen „stadtbaulichen“ Gedanken für die Wiedereinrichtung des Berliner Schlosses dar.

Kathrin Lange und Bertold Just beschreiben in kurzen eigenständigen Beiträgen die handwerkliche und künstlerische Leistung aller Natursteingewerbe bei der hybriden Neukonstruktion. Dabei wird der Steinbruch Reinhardtsdorf der Sächsischen Sandsteinwerke in Pirna näher vorgestellt. Außerdem werden Arbeiten am Eosanderportal, dem monumentalen Triumphportal in der Mitte der Schlossfassade nach Westen, präsentiert. Ebenso die Montagen an den Fassaden und die Arbeit am Sandstein, die modernste Computer- und Robotertechnik mit jahrhundertealten Handwerkstechniken wie dem Punktierverfahren verbindet. Dies wird mit der Vorstellung der Berliner Schlossbauhütte, dem eingerichteten Kompetenzzentrum für die Rekonstruktion des barocken Fassadenschmucks, abgerundet.

Zwischen und hinter den Beiträgen gibt es dazugehörige Bilder, die aus verschiedenen Perspektiven die Erläuterungen umrahmen. Fertige Bilder des Schlosses finden sich ebenso wie Bilder während der Bauarbeiten. Mal sind die Bilder monumental gehalten, mal auf die Details ausgerichtet. Durch die Verschiebung der Sichtweisen gibt es immer neue Seherlebnisse, auch aus der Vogelperspektive. Es gibt einerseits mehrere Bilder auf einer Seite, andererseits auch viele doppelseitige Aufnahmen. Meistens sind es Außenaufnahmen, einige geben auch Einblicke in das Innere.

Es handelt sich also um qualitativ hochwertige Architekturfotografie, die hier zu sehen ist. Dazu gibt es informative Beiträge zur Barockzeit und der heutigen Neukonstruktion, leider ohne weitergehende Literaturangaben.

Zu beachten ist die Tatsache, dass der Band von der Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss herausgegeben wird. Dass der Neubau dort als Erfolgsgeschichte und besondere Leistung gefeiert und präsentiert wird, überrascht nicht. Das Projekt war und ist allerdings umstritten: ein ehemaliger autokratischer Herrscherpalast eigne sich nicht als Symbol für eine demokratische BRD mit der Hauptstadt Berlin war einer der zentralen Kritikpunkte. Diese Kritikpunkte werden in diesem Band ausgespart. Befürworter des Projektes werden also an dem Band ihre Freude haben, kunstgeschichtlich Interessierte sowie Besucher*innen eine umfangreiche Beschreibung in Wort und Bild finden.


Buch 2

Bayerische Architektenkammer: Preis Bauen im Bestand 2021, Dölling und Galitz Verlag, Hamburg 2021, ISBN: 978-3-862-18153-7, 24,80 EURO (D)

Den Preis lobt die Bayerische Architektenkammer unter der Schirmherrschaft des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst und in Kooperation mit der Bundesstiftung Baukultur zum zweiten Mal aus. Er gibt einen Überblick über den aktuellen Stand der Baukultur in den verschiedensten Regionen Bayerns und will die Chance eröffnen, öffentlichkeitswirksam für Baukultur zu sensibilisieren.

Ausgezeichnet werden Werke, Bauherrinnen und Bauherren sowie Planerinnen und Planer, die mit zukunftsweisenden architektonischen Konzepten sowohl die Geschichte des Bestands wie auch deren graue Energie in besonderem Maße berücksichtigen und sich damit um einen vorbildlichen Umgang mit bestehender Bausubstanz verdient gemacht haben. In diese Bewertung fließen ebenso gestalterische Eigenschaften und regionale Identität ein.

Die Projekte werden verteilt auf die folgenden drei Kategorien: Bauten, die vor 1900 errichtet und in den letzten fünf Jahren saniert bzw. umgebaut wurden, Bauten die zwischen 1900 und 1945 errichtet und in den letzten fünf Jahren saniert bzw. umgebaut wurden und Bauten, die zwischen 1945 und 1985 errichtet und in den letzten fünf Jahren saniert bzw. umgebaut wurden.

Von den eingereichten 147 Projekten wurde von einer Jury in einem ersten Schritt eine „Longlist“ von 58 Projekten festgelegt. 27 dieser Projekte wurden in die engere Auswahl für Preise und Anerkennungen nominiert. Dieser Band präsentiert die preisgekrönten Projekte in Bildstrecken, begleitet durch Texte der Architekturhistorikerin Ira Mazzoni.

Das Buch beginnt mit den Kriterien und Ziel des Preises in zwei Essays von Reiner Nagel und Mathias Pfeil, danach werden die Jurymitglieder und die Jurymitglieder in beratender Funktion vorgestellt.

Anschließend werden entlang der drei Kategorien die ausgezeichneten Projekte vorgestellt, wobei zunächst die Preise und dann die Anerkennungen präsentiert werden. Bei allen Projekten gibt es zunächst eine Übersicht über Projektname, Bauherr, Architekten, Mitarbeitende und Fotograf. Dann wird das Projekt in Wort und Bild näher beschrieben.

Den Preis für Bauten vor 1900 gewann das Projekt Haus, Stall, Scheune – Die neue Bücherei Gundelsheim, wo ein alter fränkischer Hof zu einer Gemeindebücherei umgebaut wurde. Dem alten Haus und dem Stall wurde wieder eine Scheune zur Seite gestellt, das Konzept variiert spielerisch und bildet sowohl intime als auch großzügige Räume.

Den Preis für Bauten zwischen 1900 und 1945 gewann das Seminar- und Bildungshaus, KZ Gedenkstätte Flossenburg, wo ein ehemaliges SS-Casino zu einem Bildungszentrum ausgebaut wurde. Die Jury stellt heraus, dass das umgesetzte Architekturkonzept es ermöglicht, einen belasteten Ort neu wahrzunehmen und einem positiven Ort der Begegnung und des Austausches umzubauen.

Das Projekt Werk 3 im Werksviertel in München wurde für Bauten zwischen 1945 und 1985 prämiert. Die Vielfalt des Umbaus für mehr als 70 verschiedene Mieter und Nutzungen zur Förderung von einer vitalen Stadtentwicklung wurde hier goutiert.

Danach gibt es noch die „Longlist“ von Projekten aus München, Oberbayern, Niederbayern, der Oberpfalz, Mittelfranken, Oberfranken, Unterfranken und Schwaben.

Hier werden nachhaltige Projekte vorgestellt, die zugleich Lösungen für mangelnden Wohnraum als auch den Klimaschutz offenbaren. Im Gegensatz zum Neubau wird Energie und Kohlenstoff-Emissionen eingespart. Diese Dokumentation der Projekte bietet vielfältige Anregungen für Trends für den Umbau im Bestand, die vielfältigen Projekte sind ein Seismograph für die bayerische Branche. Hier können Bauherren und Architekten im deutschsprachigen Raum sich mit ausgewählten Projekten auseinandersetzen und etwas für die eigene Arbeit bzw. Wünsche mitnehmen.

Buch 3

Wolfgang Voigt/Hartmut Frank: Paul Schmitthenner. Architekt der gebauten Form, Wasmuth & Zohlen, Berlin 2021, ISBN: 978-3-8030-2108-5, 58 EURO (D)

Der Architekt Paul Schmitthenner (1884-1972) gehörte zwischen 1918 und 1945 zu den Identifikationsfiguren der Architekturabteilung der TH in Stuttgart, die sich als Stuttgarter Schule einen Namen machte. Die parallel zur Gründung des Bauhauses reformierte Ausbildung war über Jahrzehnte die einflussreichste in Deutschland. Kennzeichen der Wohnbauten Schmitthenners waren die „Einfühlung in die Landschaft, Materialgerechtigkeit, subtile Raumformen und meisterhafte Details.“ (S. 6)

Diese vorliegende Werkmonografie über Schmitthenner wurde schon 2003 als Katalog der im Deutschen Architekturmuseum in Frankfurt/Main gezeigten Ausstellung Schmitthenner vorgelegt. Nun erfolgt eine Neuauflage, die auf neu erschlossenen Quellen aus dem Nachlass Schmitthenners beruht und auch punktuelle Verbesserungen einschließt. Vor allem Schmitthenners Haltung zum Nationalsozialismus während des Zweiten Weltkriegs wird hier näher beleuchtet.

Wolfgang Voigt beleuchtet zunächst Siedlungs- und Wohnungsbau Schmitthenners von 1910 bis Ende der 1920er Jahre. Derselbe Autor behandelt danach Schmitthenner als Architekturlehrer, die Konstituierung und die spezifische Grundlehre der ersten Stuttgarter Schule bis zu ihrem Ende und die Entstehung der „Gebauten Form“, der Architekturlehre Schmitthenners. Christian Weller analysiert danach Schmitthenners Buch „Baugestaltung I. Das deutsche Wohnhaus“ mit dem Ziel, Schmitthenners Vorstellungen von der Aufgabe des Architekten sowie vom Wesen des Hauses und der Wohnkultur zu veranschaulichen.

In einem längeren Beitrag wird Schmitthenners Rolle im deutschen Architekturstreit nachgegangen, der mit der Auseinandersetzung um die Weißenhofsiedlung begann. Die anfängliche Parteinahme für den Nationalsozialismus, chiffrierte Kritik, die weitere Zeit bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges, der „Fall“ Schmitthenner nach 1945 und seine umstrittene Rückberufung sowie die Deutungskämpfe werden ebenfalls behandelt.

Hartmut Frank beschäftigt sich danach mit der Raumkunst Schmitthenners zwischen 1913 und den Planungen nach 1945. Der Band schließt mit einer kommentierten Werkliste, mit der ein umfassender chronologischer Überblick über die in sechs Jahrzehnten entstandene Bauten und Projekte gegeben wird. Der Name des Baus oder Projektes, Ort, Adresse, Baujahr wird dabei zunächst angegeben. Dann folgen Abbildungen, Skizzen und Pläne. Eine Beschreibung des Objektes und der Hintergründe in unterschiedlicher Länge sowie Literaturhinweise beschließen dies.

Eine von Wolfgang Voigt verfasste biografische Chronik Schmitthenners wird danach abgedruckt.

Im Anhang findet man noch ein Abkürzungsverzeichnis, die Anmerkungen, eine chronologische Bibliografie, ein Register und den Abbildungsnachweis in etwas schwer zu lesenden Schriftgröße.

Das Ziel der Verfasser liegt darin, einen differenzierten Beitrag zur deutschen Architekturgeschichte und einem ihrer bedeutendsten Vertreter im 20. Jahrhundert zu liefern: „Eine Werkmonografie nicht mit pauschalen Etiketten und Schlagworten zu versehen, sondern die Verläufe in ihren Facetten auszuloten, kennzeichnet unsere Arbeitsweise. Die politische Dimension wird dabei nicht ausgespart, sondern im Detail dokumentiert.“ (S. 9)

Dies wird auch in weiten Teilen eingelöst, an dieser Werkmonografie wird niemand vorbeikommen, der/die sich mit Schmitthenner befasst.

Der politische Schmitthenner wird weiterhin umstritten bleiben, vor allem nach 1945.

Die Entnazifizierung führte nicht zu einer Aufarbeitung der Verstrickung der einzelnen Personen in das NS-Regime, sondern förderte Verdrängungsprozesse und die Verharmlosung der eigenen Verantwortung. Sie stellte auch kein Instrument für einen Bruch mit dem NS-Regime dar.

Ein entscheidendes Defizit bestand in der fehlenden Öffentlichkeit des Verfahrens in den ersten drei Phasen der Entnazifizierung. Das Verbot, das deutsche Ausschüsse eigene Nachforschungen über die überprüften Personen anstellen durften, war ebenfalls ein Versäumnis. Die Verfahren erwiesen sich im Nachhinein als zu langatmig, ihre Abwicklung war zu kompliziert, so dass sich Korruption rasch entfaltete. Zur Entlastung von überprüften Personen wurden „Persilscheine“ ausgestellt, d.h. Leumundszeugnisse von unbelasteten Personen. Diese Zeugnisse schufen viele „Mitläufer“ oder „Unbelastete“ und führten zu auffallend milden Strafen. Das Ergebnis war die Rehabilitierung zahlreicher ehemaliger Nationalsozialisten: viele der im Frühjahr von den Alliierten entlassenen Personen bekamen ihre frühere Stellung zurück.

Dass Schmitthenners Einstufung als „Mitläufer“ und die Frage nach seiner Rückberufung nach 1945 höchst kontrovers diskutiert wurden, ist logisch. Es stellt sich die Frage, schon auch ein wie auch immer vorbelasteter Schmitthenner ein glaubhaftes Symbol für einen antifaschistischen demokratischen Neuanfang darstellte.


Buch 4

Frank Egholm: Das große Buch vom Schnitzen, 2. Auflage, Freies Geistesleben, Stuttgart 2016, ISBN: 978-3-7725-2645-9, 26 EURO (D)

Dies ist ein DIY-Buch zum kreativen Umgang mit Holz. Neben den allgemeinen Grundlagen enthält das Buch zahlreiche Anregungen und Gestaltungsideen für Spielzeug, Figuren, Schmuck, Dekorationsobjekte und Gebrauchsgegenstände.

Das Buch beginnt mit grundlegenden Ausführungen: Dort geht es um die wichtigsten Regeln beim Schnitzen, Sicherheit, Holzarten, Schnitztechniken, praktische Tipps vom Messerschleifen bis zum Schnitzstuhl).

Anschließend folgen die Vorschläge für Projekte, die in verschiedene Schwerpunkte unterteilt sind. Bei den Tierfiguren kann man zum Beispiel ein Vogel mit Flügel aus Rindenspänen oder Federn oder eine Schlange herstellen. Selbsthergestellte Spiele oder Spielfiguren folgen danach. Spielzeugideen wie ein Kreisel oder eine Pfeife aus Weidenrinde und Schmuckstücke wie ein Herz oder ein Schwert werden dann vorgestellt.

Weiter geht es mit Zaubereien wie Geheimschrift oder Rassel mit Murmel. Deko für die Wohnung wie Bilderrahmen oder Wichtel mit langer Nase und Mütze kommen dann zur Sprache. Kreationen für den Garten wie Blumenstäbchen oder indianische Holzbesen und Küchenzubehör wie Eierbecher oder Serviettenring werden danach behandelt. Praktisches für den Hausgebrauch wie kleine Schilder oder Wandhaken und Sitzmöbel wie Schemel oder Hocker runden die Projekte ab.

Die Projekte werden einzeln vorgestellt: Zuerst gibt es einen kleinen Text mit Verwendungsmöglichkeiten, Variationen und Besonderheiten, dann folgen Informationen zum Material und Schritt für Schritt-Anleitungen. Es gibt noch Zeichnungen und ein Farbbild des fertigen Objektes.

Die einzelnen Projekte sind mit Sternchen, die verschiedene Schwierigkeitsgrade (Anfänger, Fortgeschrittene, komplexere Vorschläge) symbolisieren, versehen. Diese können natürlich weiter verfeinert werden und im Schwierigkeitsgrad steigen. Die vorgegebenen Größen sind als Richtwerte zu verstehen.

Für die meisten Vorschläge ist junges Astholz am besten geeignet, für einige von ihnen trockene Hölzer.

Im Anhang findet man noch Anbieter mit Internetlinks für Messer, Bleistifte und Bleistiftminen, Sicherheitshandschuhe/Schnitzhandschuhe, Kerzenhalter, Seegras/Binsenschnur und Informationen zum Autor.

Dies ist ein informatives Buch vor allem für Einsteiger mit Einführungen in verschiedene Schnitztechniken und diverse Werkzeuge. Es enthält außerdem erste Ideen und Anregungen für die ersten und weiterführende Schnitzversuche sowie Vorlagen. Es gibt eine ausführliche Materialkunde, hätte noch durch Online-Tutorials ergänzt werden können. Es ist für Erwachsene konzipiert, für Kinder ist es zu schwierig.









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