Neuerscheinungen Architektur, Sakralbauten und Design

18.11.20
KulturKultur, TopNews 

 

Buchtipps von Michael Lausberg

Buch 1

Pia A. Doll/Janina Temmen: Best of Interior 2020. Die 40 schönsten Wohnkonzepte, Callwey, München 2020, ISBN: 978-3-7667-2479-3, 59,95 EURO (D)

In diesem Buch werden die Ergebnisse der Wahl „Best of Interior“ 2020 prämiert und die besten Einrichtungsideen für die gesamte Wohnung vorgestellt. Aufgrund von Entwürfen und Bildern selbst geplanter und realisierter Einrichtungsideen hatten Innenarchitekten die Möglichkeit, sich für die Auszeichnungen zu bewerben. Diese wurden dann von einer Jury aus Fachleuten in mehreren Durchgängen begutachtet und bewertet.

Nach einem Vorwort von Pia A. Döll, Präsidentin bund deutscher innerarchitekten, einer Einleitung von Janine Tammen folgt die Vorstellung der diesjährigen Jury. Danach wird der erste Preis mit einer dazugehörigen Laudatio vorgestellt. Dies ist 2020 ein Wiener Altbau nach modernen Stilelementen gestaltet von Stephan Var Labvert. Die Verwendung von wenigen Materialien symbolisiert eine Einheitlichkeit der Wohnung, wenige Details wie Midcentury-Stücke kommen dabei gut zur Geltung. Schiebetüren der Glastrennwand können jederzeit Esszimmer und Küche separieren. Die Einheitlichkeit und die Wiederholung stiften einen beruhigenden Gleichklang, der für Behaglichkeit sorgt.

Neben der Beschreibung des Projekts mit hervorgehobenen Zitaten über den Charakter in einem Text werden mehrere großformatige Farbbilder der Inneneinrichtung ebenso wie ein Grundriss gezeigt. In einer Tabelle gibt es noch Informationen über die Anzahl der Bewohner, die Wohnfläche, die Gesamtfläche und das Datum der Fertigstellung.

Danach folgen die ausgezeichneten Projekte in derselben Weise. Dies ist erstens das Ferienhaus Urfeld am Walchensee in Bayern mit Schwerpunkten auf viel Luft und Licht und nachhaltigen und regionalen Materialien, zweitens der Umbau eines aus dem 15. Jahrhundert stammenden, typisch toskanischen Landhauses in das Ferienhaus Casa Morelli mit südländischem Flair und individueller Ausstattung und drittens der Umbau eines Bauernhofes in Seeshaupt am Starnberger See mit dem behutsamen Umgang mit dem Bestand, einer großen Helligkeit und modernen Elementen harmonisiert für eine siebenköpfige Familie.

Anschließend werden die Projekte, die eine Anerkennung bekommen haben, porträtiert. Spannend sind dabei eine Frankfurter Wohnung, die wie ein glamouröses Spiegelkabinett wirkt, eine Indoor-Dschungel-Wohnung im Frankfurter Speckgürtel oder das fast rundherum von Wasser umgebene Penthouse am Stadthafen von Rostock. Danach gibt es noch die Lösungen des Jahres in verschiedenen Kategorien von Bad/Sanitär bis hin zu Tischen mit Farbbildern, einer kurzen Beschreibung und tabellenartig Informationen zum Produktnamen, Produkttyp, Markteinführung, Preis und der Adresse und Links des Herstellers.

Am Ende werden die Adressen der Interiordesigner nochmals aufgelistet, neben der Möglichkeit der Kontaktaufnahme dient dies zur Auseinandersetzung mit deren Gestaltungsideen.

Hier werden verschiedene Varianten von modernen Wohnideen vorgestellt, die alle einen individuellen Charakter besitzen und Vorlieben und Gestaltungsschwerpunkte symbolisieren. Neben Inspirationen für Hausbesitzer, Wohndesigner oder Innenarchitekten werden ganz allgemeine Trends sichtbar, die aufgrund der coronabedingten Ausfällen von Messen oder ähnlicher Schauveranstaltungen vielfältige Einblicke gewähren. Besonders bei ästhetischen und gestalterischen Fragen ist der Vergleich immer schwierig, die Meinung der Jury muss nicht dabei nicht den eigenen Geschmack und Anspruch widerspiegeln. Von daher sollte die gesamte Breite der hier vorgestellten Projekte in den Augenschein genommen werden, nicht nur die prämierten.

Buch 2

Robert Graefe: Mangelfreies Planen und Bauen. Typische Bauschäden im Neubau und Bestand vermeiden, Rudolf Müller Verlag, Köln 2020, ISBN: 978-3-481-03854-0, 59 EURO (D)

Das Buch will Architekten, Ingenieuren und Baupraktikern helfen, die Entstehung typischer Schäden im Neubau und im Bestand durch eine vorausschauende Planung und richtige Ausführung zu vermeiden. Es will dazu beitragen, die Lücke zwischen Entwurf und Ausführung, Kreativität und technischer Planung zu schließen.

Das Buch besteht aus zwei Teilen. Im ersten Teil geht es um grundsätzliche Überlegungen, wie man dem mangelfreien Bauen möglichst nahe kommt. Dabei wird darauf eingegangen, wie schon beim Entwurf, der Materialauswahl, der Planung und der Ausführung typische Mängel oder Probleme verhindert werden können. Außerdem wird den steigenden Bedürfnissen nach Änderung der Wohnraumnutzung, dem barrierefreien Wohnen, Ökologie und Gesundheit Rechnung getragen. Am Anfang gibt es noch eine Übersicht über die Anforderungen aus dem Baurecht und aus dem Bebauungsplan.

Der zweite Teil stellt nach Bauteilen sortiert typische Problembereiche bei der Ausführung sowie deren Ursachen und Maßnahmen zur Schadensvermeidung bzw. Schadensminimierung dar. Dabei wurde eine Auswahl nach der Häufigkeit von Mängeln vorgenommen. Die einzelnen Problembereiche sind die folgenden: Gründung und Keller, Außenwände und Fassaden, Podeste und Außentreppen, Balkone und Terrassen, Pflasterung und Außenanlagen, Dachkonstruktion, Decken und Bodenaufbauten, Innenwände und Gebäudetechnik. Bei den einzelnen Bauteilen werden zunächst immer die Problembereiche in Bild und Text beschrieben. Dann folgen eine Ursachenanalyse und dann die notwendigen Maßnahmen zur Schadensvermeidung. Eine kurze Übersicht der aktuellen Normen und Vorschriften rundet die einzelnen Bauteile ab.

Im Anhang findet man noch ein Abkürzungsverzeichnis, Normen, Rechtsvorschriften und Literatur sowie ein Stichwortverzeichnis.

Der Dreischritt im zweiten Teil mit Problem, Ursache und Maßnahme zur Schadensvermeidung erleichtert die praktische Arbeit wesentlich. Mit Hilfe des Stichwortverzeichnisses lassen sich Schäden schnell nachschlagen. Dies ist eine subjektive Auswahl von Bauschäden aus der Praxis des Autors. Mehr Bauschäden werden bei Ralf Ertl: Typische Bauschäden im Bild, 3. Auflage: erkennen - bewerten - vermeiden - instand setzen, 2019 angesprochen. Von daher wäre dieses Buch eine wertvolle Ergänzung.

Buch 3

Jürgen Kaiser: Macht und Herrlichkeit. Die großen Kathedralen am Rhein von Konstanz bis Köln, Greven Verlag, Köln 2019, ISBN: 978-3-7743-0919-7, 50 EURO (D)

In diesem Bildband werden die großen Sakralbauten entlang des Rheins vorgestellt. Dies sind die Sakralbauten von Konstanz, Basel, Freiburg, Straßburg, Speyer, Worms, Oppenheim, Mainz und Köln. Die jeweiligen Bischofssitze setzen den ganzen Ehrgeiz daran, ihre Bedeutung durch den Bau mächtiger Kathedralen Ausdruck zu verleihen und sie als steinerne Zeichen ihrer Macht zu präsentieren. Kaiserliche Bauherren förderten deren Bau, denn die Bischöfe waren wichtige Unterstützer ihrer Herrschaft. Der Kunsthistoriker Jürgen Kaiser liefert dazu die Texte, die Fotografien stammen von dem Architekturfotografen Florian Monheim.

Die Bauten werden in einzelnen Kapiteln behandelt. Erst gibt es ausführliche Hintergrundinformationen auf ein paar Seiten Text, dann folgen großformatige Aufnahmen, die mehr als die Hälfte des Buches ausmachen.  Großformatige Aufnahmen sind manchmal auch auf einer Doppelseite zu sehen. Besonders beeindruckend ist das doppelseitige Bild des Deckengewölbes der Basler Kirche mit der Glasmalerei. Es sind Innen- und Außenaufnahmen aus verschiedenen Perspektiven: detailreiche Abbildungen von einzelnen Figuren, die Gestaltung der Gewölbe, Gestühlen, Verzierungen an Altären und Denkmäler sowie Innenhöfe mit deren Architektur.

Am Ende sind alle Bilder nochmal kleinformatig abgedruckt mit einem beschreibenden Satz dazu.

Hier wird das Wesentliche aus Zeitgeschichte, Religiösität, Ziel und Baugeschichte zu den Kirchenbauten beschrieben. Speziell auf die Kunst der Kirchenfenster wird nur grob eingegangen. Es fehlt aber eine geografische Karte am Anfang des Buches, wo sich entlang des Rheins die Sakralbauten befinden. Literatur zum Weiterlesen oder Internetadressen hätte auch geboten werden können. Die Bilder haben eine gute Qualität, so dass man auch Einzelheiten der Kunst erkennen kann. Dieser Bildband muss sich nicht zwangsläufig nur an religiöse Menschen richten, sondern auch Kunst- und Kulturinteressierte, die sich für das Rheinland interessieren oder einen Besuch planen.

Buch 4

Brick 20. Ausgezeichnete internationale Ziegelarchitektur, Park Books, Zürich 2020, ISBN: 978-3-03860-173-9, 48 EURO (D)

Der Brick Award bietet Architekten aus aller der Welt die Möglichkeit, zeitgenössische, innovative Ziegelarchitektur vorzustellen und einem breiten Publikum bekannt zu machen. Ziel ist es, zu inspirieren, Entwurfskonzepte zur Diskussion zu stellen und nach neuen Wegen zu suchen, um architektonische Vorstellungen mit Hilfe von keramischen Materialien umzusetzen. An der Ausschreibung 2020 nahmen 644 aus 55 Ländern teil, die von einer Jury in zwei Phasen bewertet wurden.

In diesem Buch werden 50 nominierte Projekte einschließlich der Siegerprojekte des Brick Award 20 vorgestellt. Der Anteil der preiswürdigen Bauwerke war so hoch, dass schließlich sechs statt fünf Gewinner ausgewählt und zusätzlich vier „Honorary Mentions“ vergeben wurden.

Zuerst werden die Gewinner in der Kategorie „Feeling at Home“ ausgezeichnet. Im einem einleitenden Essay stellt Job Floris zwei gegensätzliche Formen der Akzeptanz des Ziegels, die je eine eigene Gültigkeit und Schönheit besitzen fest: der Status eines lastentragendes Materials und gleichzeitig ein schlankerer Auftritt.

Das Siegerprojekt ist ein Studio Mexiko-Stadt aus Ziegeln, das sich durch ein Spiel zwischen Fülle und Leere, Geschlossenheit und Durchlässigkeit auszeichnet. Der Special Prize Winner ist ein Einfamilienhaus im spanischen Palma, wo die Ziegelsteine sich in den Räumen in ihrer natürlichen Beschaffenheit zeigen und die weißen Wände im Inneren des Hauses wie von einer Laterne beleuchtet nach außen strahlen lassen.

Es folgt die Kategorie „Living together“, das durch ein Essay von Jana Revedin über die Neugestaltung der Städte als nachhaltiger Lebensraum eingeleitet wird. Gewinner der Kategorie ist ein Prototyp für ein erschwingliches Haus, das im Zuge einer Dorfentwicklung in Ruanda entstanden ist. Dessen moderne Architektur ist effizient, Ziegel wurden aus lokaler Herstellung verwandt. Das Wohnhaus Saadat abad in Teheran hat eine besondere Ziegelfassade, die die Auszeichnung „Honorary Mention“ erhielt.

Bei der Kategorie „Working together“ geht Laura Iloniemi in ihrem Beitrag auf die Popularität semi-industrieller Ziegelhallen und –werkstätten ein. Gewinner der Kategorie ist das neue Stadtarchiv im niederländischen Delft, das Bezug auf die Ziegelarchitektur in der Altstadt Bezug nimmt, die Auszeichnung „Honorary Mention“ bekam der Stylepark Neubau in Frankfurt/Main, wo die Errichtung eines neuen Ziegelbauwerks auf einem viel älteren Mauerfundament geschah.

Die Kategorie „Sharing public spaces“ wird durch das Essay von Aglalée Degros über die Transformation des urbanen öffentlichen Raumes begonnen. Der Gewinner dieser Kategorie ist das Institut für Radio und Fernsehen an der Schlesischen Universität in Katowice, das sich in das Umfeld der schlesischen Bergbaugeschichte einfügt und mehrere neue Ziegeltypen, die extra für das Projekt produziert wurden, einsetzt. Das Dorfzentrum Sanhe in China wurde aufgrund seiner Ziegelbauweise, die Massivität und Leichtigkeit durch Öffnungen im Mauerwerk miteinander verbindet, mit der Auszeichnung „Honorary Mention“ bedacht.

Die letzte Kategorie „Building outside the box“ wird vom Beitrag von Hubertus Adam eingeleitet, wo die Adaptierbarkeit des Materials Ziegelstein für unterschiedliche Kontexte vorgestellt wird. Gewinner der Kategorie ist die Maya-Somalya-Bibliothek in Indien, wo aus schweren Ziegensteinen eine leichte, elegante Oberfläche gestaltet wurde, die die warme Farbe der Erde aufgreift. Die Auszeichnung „Honorary Mention“ bekam das Ruanda-Cricket-Stadion aufgrund der dynamischen Formensprache des Gebäudes.

Jedes Bauwerk wird mit Texten, Fotografien und Planmaterial dokumentiert. Man bekommt außerdem tabellarische Informationen zu Planungsbüro, Nutzung, Ort, Bauzeit und Ziegelart. Die Siegerprojekte werden darüber hinaus in kurzen Videos vorgestellt, die man unter www.brickaward.com findet.

Das Buch bietet Einblicke in moderne Ziegelarchitektur, wo Auftraggeber und Architekten sich Inspirationen holen können. Es werden auch ganz allgemeine Trends sichtbar. Diese liegen im Einsatz von Ziegeln im urbanen Kontext wie das Schließen von Baulücken, das Weiterbauen von Bestandsgebäuden und Ergänzungen innerhalb kleinteiliger Siedlungsstrukturen und soziale und prototypische Projekte, wo bauphysikalische Eigenschaften und die Kreislauffähigkeit von Ziegel eine große Rolle spielen.

Besonders bei ästhetischen und gestalterischen Fragen ist der Vergleich immer schwierig, die Meinung der Jury muss nicht dabei nicht den eigenen Geschmack und Anspruch widerspiegeln. Von daher sollte die gesamte Breite der hier vorgestellten Projekte in den Augenschein genommen werden, nicht nur die prämierten.

Buch 5

Katrin Eberhard: Danzeisen + Voser. Bauten und Projekte 1950-1986, Scheidegger & Spiess, Zürich 2020, ISBN: 978-3-85881-667-1, 58 EURO (D)

Heinrich Danzeisen und Hans Voser gehören in der Ostschweiz zu den profiliertesten Architekten der Nachkriegszeit. Ihr Büro bestand von 1950 bis 1986, die zu dieser Zeit wachsenden Städte boten ihnen ein reges Betätigungsfeld. Ihr Werk ist charakterisiert durch seine große Vielfältigkeit und durch die geografische Konzentration auf die Region St. Gallen. Der Bund Schweizer Architekten BSA Ostschweiz gibt diese Architekturmonografie zur Baukultur der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts heraus. Die Autorin Katrin Eberhard präsentiert und analysiert das umfangreiche Schaffen des Architekturbüros anhand von bislang unveröffentlichten Fotografien und Planmaterial aus verschiedenen Privatarchiven.

Im ersten Kapitel werden die konsequente Arbeitsteilung im Architekturbüro, die Biografien von Heinrich Danzeisen und Hans Voser, die Gründung des Büros und die Übergabe 1986 an ihre Nachfolger behandelt.

Die folgenden Kapitel sind nach Bautypologien gegliedert: Industrie- und Gewerbebauten, Waren- und Geschäftshäuser, Wohnbauten und öffentliche Gebäude.

Den Anfang machen die Industrie- und Gewerbebauten, wo die Zylinder-Stedhalle in Gossau als wichtigstes Projekt ausführlicher beschrieben als die Folgebauten. Die Arbeit mit Licht, Proportionen und die Auswahl des Materials sind auch Schwerpunkte.

Bei Waren- und Geschäftshäuser führte das Büro sowohl den Umbau eines bestehenden Hauses sowie Neubauten durch. Projekte wie der Fisba-Shop, das Warenhaus Brockmann oder Multishop, Gaststätten, Bürobauten und Bankgebäude wie das Publicitas Gebäude werden in diesem Zusammenhang vorgestellt.

Wohnbauten bildeten im Werk von Danzeisen + Voser die weitaus größte und auch wichtigste Kategorie. Zu nennen sind dazu das Haus Tugendhat, die Villa Fischbacher oder das Haus Mikulski. Neben diesen individuell gestalteten Einzelbauten oder Einfamilienhaussiedlungen erstellten die Architekten im Laufe der Zeit aber auch Hunderte meist sehr einfach gehaltene Wohnungen für Genossenschaften und institutionellen Anleger wie die Siedlung Sömmerli.

Bauten für die Öffentlichkeit waren Schulbauten wie die Rosenau, das Kirchgemeindehaus, das Zeughausdepot oder mehrere Kirchen.

Nach den Anmerkungen folgt noch ein Werkkatalog, der auf Projektnummern basiert, die von seit den Anfängen des Büros gebräuchlich waren. Somit sind der Eingang eines Projekts oder der Start der Entwurfsarbeit chronologisch abgebildet. Daneben gibt es Wettbewerbseingaben, bei denen die Teilnahme des Büros zwar in Architekturzeitschriften publiziert wurde, die aber keinem der laufenden Projektnamen zugeordnet werden konnten. Diese Wettbewerbsbeiträge sind im Anschluss an das Werkverzeichnis ohne Projektnummer chronologisch geordnet aufgelistet.

Im Anhang findet man noch ein Bautypenregister, einer Liste der Mitarbeiter, eigene Schriften, Artikel über die beiden, eine Bibliografie und den Bildnachweis.

Dies ist nach dem Buch über Heinrich Graf der zweite Band in einer Trilogie, wo die BSA die drei wichtigsten St. Galler Architekturbüros der Nachkriegszeit vorgestellt und würdigt. Das Buch streicht die äußerst vielseitigen Hinterlassenschaften der Architekturbüros heraus, von denen alle hier nicht einzeln vorgestellt werden können. Die wichtigsten werden im Text mit Verweis auf das Werkverzeichnis mit historischen Bildern, Grundrissen und Plänen präsentiert. Dies ist insgesamt gesehen eine gute Auseinandersetzung mit der Baugeschichte in der Nachkriegszeit in der Region um St. Gallen. Die langjährigen Mitarbeiter, die auch zum Erfolg beigetragen haben, hätten aber etwas mehr Platz verdient.

 







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