Neue Ausgabe der ¡NO PASARÁN!

11.09.16
AntifaschismusAntifaschismus, Internationales, Bewegungen, TopNews 

 

Von KFSR

Die neue Ausgabe der ¡NO PASARÁN!, Zeitschrift des Vereins „Kämpfer und Freunde der Spanischen Republik 1936-1939 e.V. (KFSR), erscheint am 12.09.2016.

Aus dem Inhalt:

Titel: Pasaremos!

In diesem Jahr erinnert die demokratische Weltöffentlichkeit an den Putsch der reaktionären Generäle, der vor 80 Jahren in Spanien stattfand und knapp drei Jahre später mit der Vernichtung der 2.Spanischen Republik endete. Heute wissen wir, dass der spanische Krieg 1936–1939 die erste Schlacht des Zweiten Weltkriegs war. Der Sieg Francos und seiner faschistischen Verbündeten markierte einen dramatischen Wendepunkt in der Geschichte des 20. Jahrhunderts. Freiwillige aus über 50 Ländern verließen ihre Heimat und Familien und eilten der Spanischen Republik zur Hilfe. Sie formierten sich in den Internationalen Brigaden oder gehörten anderen Einheiten der spanischen Volksarmee an. Tausende Freiwillige, unter ihnen ca. 4000 Deutsche, die in diesem Krieg das bessere Deutschland repräsentierten, kämpften unter Einsatz ihres Lebens an der Seite des spanischen Volkes gegen Faschismus, für Demokratie, Freiheit und soziale Gerechtigkeit…

Gemeinsam mit ihrem Mitgliedsverein „Kämpfer und Freunde der Spanischen Republik 1936–1939 e.V. (KFSR)“ ruft der Bundesausschuss der VVN-BdA alle Mitglieder, Unterstützer und Gruppen, Antifaschistinnen und Antifaschisten, Initiativen und junge Antifa-Gruppen, die Kommunal- und Länderparlamente sowie den Deutschen Bundestag auf:
Ehren wir die Antifaschistinnen und Antifaschisten, die in Spanien gekämpft haben.
Erinnern wir an ihren Beitrag für ein antifaschistisches und demokratisches Europa.
Machen wir den Monat Oktober zum Gedenkmonat für die Internationalen Brigaden!
(Seite 1)

Es geht um Antifaschismus und internationale Solidarität - Vorstandsmitglied HARALD WITTSTOCK wurde zur 15jährigen (am 9.9.2016) Geschichte und Zukunft des KFSR befragt von KARLA POPP
(Seite 2)

Reisebericht: Mit „Zivilcourage vereint“ in Katalonien -
Eine große Erfahrung. Von PASCAL GUMPEL

Im letzten Juni begaben sich zehn junge Leute, vorwiegend aus Berlin und Brandenburg, für eine Woche auf Bildungsreise nach Katalonien. Mit Projekten und Konzepten zu antifaschistischen Themen hatten sie sich um ihre Teilnahme beworben… Initiiert und ermöglicht wurde die Reise 80 Jahre nach Gründung der Internationalen Brigaden von Gesine Lötzsch, Bundestagsabgeordnete der LINKEN und ihrem Verein „Zivilcourage vereint“ mit weiterer Unterstützung. Mitglieder des KFSR waren bei der Vorbereitung und Durchführung des Aufenthaltes beteiligt.
(Seite 3)

Geschichte: Die KPD-Abwehr in Spanien und der SIM der Internationalen Brigaden
Von DR. WERNER ABEL, Oberschöna

„Sicher war es der überwiegenden Mehrheit der Spanienkämpfer nicht bekannt, wie diese Dokumente zustande gekommen waren, auch nicht, dass mit den sich in der DDR be?ndlichen Archivalien eine Rekonstruktion gar nicht möglich war. Die nahezu kompletten Unterlagen der Internationalen Brigaden befanden sich seit 1939 im Archiv der KPdSU in Moskau, heute sind sie im Komintern-Archiv gelagert und teilweise zugänglich. Zwar hatte die KPdSU der SED schon in den 60er Jahren Kopien zur Verfügung gestellt, ausgeschlossen davon waren aber in der Regel die Materialien, die Gustav Szinda in Moskau zur Verfügung gestanden hatten.“
Dr. Werner Abel stellt fest: „Es darf nicht vergessen werden, dass sich alles das in einem mörderischen, erbarmungslosen Krieg zutrug, in dem nicht nur die faschistischen Geheimdienste, sondern z.B. auch französische und polnische Dienste versuchten, die Internationalen Brigaden zu zersetzen und ihre Angehörigen zur Desertion zu bewegen. Darauf konnte nicht nur die ansonsten gut mit Informationen ausgestattete Kaderabteilung in Albacete reagieren, geantwortet werden musste auch mit geheimdienstlichen Mitteln. Aus diesem Grund wurde dann auf Vorschlag der KP Frankreichs unter der Regie von André Marty der französische Kommunist Charles Carnet mit der Gründung des Servicio Control beauftragt, den er vom 26. Oktober bis zum 6. Dezember 1936 leitete.
(Seiten 4 und 5)

Portrait: Hans Kahle – der Weg nach Spanien
Von JAKOB TAUBE

In diesen Wochen jährt sich der Beginn des Spanischen Bürgerkriegs und des Kampfes der Internationalen Brigaden zum achtzigsten Mal – Anlass, auf einen Mann einzugehen, der unter den internationalen Freiwilligen zu einem der ranghöchsten Frontkommandeure aufstieg und der bei den Zeitgenossen den nachhaltigsten Eindruck hinterließ.
(Seite 6)

Geschichte: Deutsche Spanienkämpfer auf Vlieland
Von RIEN DIJKSTRA, Utrecht

Der Autor geht u. a. den Fragen nach: Wer weiß heute noch vom Aufenthalt deutscher Interbrigadisten auf der niederländischen Watteninsel Vlieland? Was erinnert in der Dorfstraße an die internationalen Freiwilligen?
(Seite 7)

Debatte: Die Internationalen Brigaden: Anachronismus oder Beispiel der Hoffnung
Von MARC NAVARRO, Berlin

Welches waren die Gründe, die die Menschen nach Spanien in den Kampf für die Republik führten? Für mich als jungen Spanier noch spannender zu fragen: Sind ihre Werte heute noch lebendig und sind diese uns auch nützlich und nötig?
(Seite 9)

¡NO PASARÁN! ist die Zeitschrift des Vereins „Kämpfer und Freunde der Spanischen Republik 1936-1939 e.V. (KFSR), erscheint dreimal im Jahr und kann als Printausgabe oder über Internet als PDF zugeschickt werden.
Bestellungen können gerichtet werden an: redaktion@spanienkaempfer.de.
www.kfsr.info








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