Bremer Friedensforum appelliert an die Deutsche Bank

01.06.12
BewegungenBewegungen, Wirtschaft, Bremen, News 

 

von Bremer Friedensforum

Das Geldinstitut unterstützt die Rüstungsindustrie, selbst die Produktion geächteter Waffen

Aus Anlass der Hauptversammlung der Deutschen Bank am 31. Mai 2012 appelliert das Bremer Friedensforum an den Vorstand, den Weggang von Josef Ackermann, der zum Symbol für Skrupellosigkeit in Geldgeschäften geworden ist, für eine Neuorientierung zu nutzen.

Nach Recherchen in der Friedensbewegung unterhält die Deutsche Bank Geschäftsbeziehungen zu den fünf größten Waffenherstellern der Welt in einer Größenordnung von über drei Milliarden Euro. Allein am Branchenprimus, dem US-Konzern Lockheed Martin, ist sie mit insgesamt 120 Millionen Euro beteiligt.

Das Gravierendste aber ist, dass dieses Geldinstitut in den vergangenen zwei Jahren mit Krediten und Anleihen in einer Größenordnung von fast einer Milliarde Euro die Produktion von Streumunition, die international geächtet ist, gefördert hat. Die direkten Beteiligungen der Bank an solchen Unternehmen belaufen sich gegenwärtig auf über 400 Millionen Euro. Eine in Aussicht gestellte Abkehr von diesem Geschäft fand nicht statt.

Solche inhumanen Geschäfte dürfen auch bei Banken keine Legitimation finden. Da sind einschneidende Änderungen angesagt.


VON: BREMER FRIEDENSFORUM






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