Wenn’s kein Geld gibt – SPARKASSE!


Bild: DKP Hannover

21.02.20
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Erfolgreiche Aktion der DKP: 263 Unterschriften für den Erhalt des Bargeldschalters der Sparkasse an der Falkenstraße

Von DKP Hannover

Der Bargeldschalter in der Lindener Sparkassenfiliale soll geschlossen und ersatzlos gestrichen werden. Mit Unverständnis, Kopfschütteln und Wut reagierten große Teile der Lindener Bevölkerung auf die angekündigte Schließung. 263 Bürgerinnen und Bürger unterzeichneten im Rahmen einer 4-stündigen Aktion am Donnerstag (20. Februar 2020) den Aufruf der DKP Hannover und forderten damit den Verwaltungsrat der Sparkasse Hannover auf „weiteren Service- und Arbeitsplatzabbau augenblicklich zu stoppen“. Die Filiale an der Falkenstraße soll ein „Pilotprojekt“ für andere Filialen der Sparkasse Hannover werden. Ohne Bargeldschalter sollen die Räumlichkeiten demnächst zu einer Art Kommunikationszentrum für Veranstaltungen, Diskussionen und Lesungen für Händler, Vereine und Institutionen „aufgemotzt“ werden. 3 Millionen Euro sind für diesen Umbau vorgesehen. Nach Abschluss des „Pilotprojektes“ soll die Schließung weiterer Bargeldschalter folgen und das Bargeldgeschäft dann nur noch an einigen, besonders stark frequentierten Standorten angeboten werden. Die Sparkasse Hannover schränkt ihre soziale Verantwortung mit diesem bürgerfeindlichen Vorhaben weiter ein. Alles begleitet vom Abbau von 200 Arbeitsplätzen, unter anderem durch Standortschließungen in den benachbarten Stadtteilen Linden-Süd, Limmer, Calenberger Neustadt und Davenstedt. Die Leidtragenden sind letztendlich die Kunden. Als wären die Abschaffung des kostenlosen Girokontos, die Streichung von Guthabenzinsen und die Verluste durch die Inflation nicht schon Belastung genug: Der beabsichtigte Service-Abbau ist nicht hinnehmbar und Widerstand aus Sicht der DKP jetzt nötig!

Wenn’s kein Geld gibt – SPARKASSE!

Die Schließungsorgie der Sparkasse Hannover:

Calenberger Straße, Davenstedter Markt, Deisterplatz, Franz-Nause-Straße, Lister Meile, E-Damm, Schierholzstraße, Vier Grenzen, Limmerstraße, Strangriede, Vahrenwalder Straße, Harzburger Straße, Alt-Laatzen, Engelbostel, Godshorn, Berliner Platz (Lhg.), Langenhagen Brink, Arpke, Bordenau, Auf der Horst (Garbsen) – alle geschlossen.

Jetzt nur noch Selbstbedienungs-Standorte:

Holzwiesen, Moltkeplatz, Am Mittelfelde, Elmstraße, Karmarschstraße, Hildesheimer Straße, Ferdinand-Wallbrecht-Straße, Bierweg, Vahrenheider Markt, Sahlkamp-Markt, StöckenerMarkt, MHH, Alt-Vinnhorst, Flughafen, Empelde, Wettbergen, Arnum, Ronnenberg, Kronsberg, Rethen, Schulenburg, Havelse.

Die letzten Streichungsbeschlüsse wurden einstimmig u. a. mit Zustimmung der anwesenden politischen Vertreter/innen im Verwaltungsrat der Sparkasse (SPD, CDU, GRÜNE und AfD) beschlossen.

 

 

 

 

 

 

 

 







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