Unterstützung und Förderung der Kulturszzene ist richtig und überfällig

02.06.20
SaarlandSaarland, News 

 

Von Linksfraktion Saarbrücken

Die Linksfraktion im Saarbrücker Stadtrat begrüßt die kürzlich beschlossene Verwaltungsvorlage zur ‚ Förderung der Freien Szene und Etablierung eines Saarbrücker Solidaritätskulturfonds zur Förderung der Kulturszene und Kreativwirtschaft in Zeiten der Corona-Pandemie‘. Sie bemängelt jedoch die Verfahrensweise und das lange Stillschweigen bezüglich der Hilfegesuche diverser Kulturtreibender. Die kulturpolitische Sprecherin der LINKEN, Patricia Schumann merkt dazu an:

 

„Während der Corona-Krise hatten sich im Laufe der vergangenen Wochen immer wieder Kulturschaffende aus Saarbrücken um Unterstützung seitens der Landeshauptstadt bemüht. Ebenfalls wegen der Kontaktbeschränkungen fand jedoch in diesem Zeitraum keine Sitzung des Kulturausschusses mehr statt, in der man über den Sachverhalt hätte reden können. Auch im Hauptausschuss, der in Ersatz für die ausgefallenen Fachausschüsse stattgefunden hatte, wurde dieses Thema nicht adäquat angesprochen. Wir als Linksfraktion hatten aus diesem Grund bereits Mitte März eine Anfrage an den Oberbürgermeister gestellt, wie man den Kulturschaffenden in Saarbrücken von Seiten der Stadt helfen will.“

Nach einer langen Zeit des Schweigens sei schließlich am 26. Mai die oben erwähnte Verwaltungsvorlage im Stadtrat zu beschließen gewesen.

Schumann weiter: „Wir hätten uns – nicht zuletzt vor dem Hintergrund unserer Anfrage zu dem Thema – gewünscht, dass die gewählten Stadtverordneten in den Prozess der Entscheidungsfindung mit eingebunden worden wären und dass zwischenzeitlich auch die eine oder andere Information an die Öffentlichkeit gedrungen wäre. Die letztlich im Alleingang der Verwaltung erstellte und schließlich im Stadtrat ratifizierte Vorlage stellt trotzdem eine gute Möglichkeit dar, die Kulturschaffenden in Saarbrücken zu unterstützen und sie findet daher unsere Zustimmung. Wir werden aber weiterhin unser Augenmerk auf die reibungslose Umsetzung legen und beobachten, ob und wie die angekündigten Hilfen ankommen. Das gilt übrigens auf für die ‚Saarbrücker Hefte‘, deren Finanzierung vom Oberbürgermeister zurückgezogen wurde und die der Stadtrat nun wieder sicherstellen muss“.







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