Antwort von Bernd Irmler auf Chris Sedlmair, betreffend Rauchen in Bayern:

08.07.10
LeserbriefeLeserbriefe 

 

Chris hat eine Meinung, die er besser nicht öffentlich geschrieben hätte. Denn die zeugt von einem leider ziemlich undemokratischen Verhalten.

Wer in öffentlich zugängigen Räumen raucht, handelt völlig egoistisch und gefährdet nicht nur seine sondern vor allem die Gesundheit der anderen Leute, die sich dort aufhalten.

Ich selbst kenne mehrere Leute, die auf grund pasiv rauchens schwer krank geworden sind. Meine Sorge gilt auch für Beschäftigte in der Gastronomie, die meist nicht nur schlecht bezahlt sind und auch noch den giftigen Qualm der Raucher inhalieren müssen.

Ee wäre für DIE LINKE mehr als wichtig, sich für ein totales Rauchverbot einzusetzen. Wer andere Menschen schädigen will, muss sich fragen, ob er richtig ist in einer demokratischen linken Partei.
Freiheit hört bekanntlich dort auf, wo die Freiheit und das Leben anderer gefährdet wird.

In diesem Zusammenhang gebe ich Harald Weinberg völlig recht.

Dass Gaststätten wegen des Rauchverbotes pleite gehen,ist eine Lüge.
In allen Ländern, in denen das Rauchverbot gilt, sind die Umsätze der Gastronomie gestiegen. In Deutschland werden die Einnahmen der Wirte aber noch weiter nach unten gehen. Das liegt an der seit Jahren sinkenden Kaufkraft der Massen, an den sinkenden Löhnen und Renten, an Hartz 4 und an der ständigen Verteuerung vor allem für Menschen mit geringem Einkommen, siehe jetzt schon wieder die Krankenkassenbeiträge. 



Leserbrief von Chris Sedlmair zum Beitrag:
"Bayern ist Vorreiter beim Nichtraucherschutz"
 - 06-07-10 14:50




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