Trotz schwacher Wahlbeteiligung: GAL zum dritten Mal in Folge in den Gronauer Rat gewählt

17.09.20
NRWNRW, News 

 

Von GAL Gronau

Die parteiunabhängige Grün Alternative Liste (GAL) Gronau hat bei ihrem ersten Arbeitstreffen nach der Kommunalwahl am Dienstag (15.9.) ein ernüchterndes Fazit gezogen. „Die Wahlbeteiligung von knapp unter 40% ist mehr als bedenklich. Ebenso war die Wahlbeteiligung bei der Integrationsratswahl mit nur rund 18% auch viel zu gering. Es sollte gründlich analysiert werden, warum das Interesse der Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger an den Wahlen so gering war. Und es müssen Lösungen gefunden werden, wie die Wahlbeteiligung bei kommenden Wahlen in Gronau gesteigert werden kann“, regt die GAL in einer Pressemitteilung an.

Angesichts der schwachen Wahlbeteiligung und der Konkurrenz von 9 Parteien und Wählergemeinschaften ist die GAL darüber unzufrieden, dass sie ihre vielfältigen Aktivitäten der breiten Bevölkerung nicht in ausreichendem Maße vermitteln und somit keine Fraktionsstärke (mit mindestens zwei Sitzen im Rat) erreichen konnte. Die GAL bedankt sich aber bei ihren Wählerinnen und Wählern und ist froh, dass die GAL zumindest wieder mit einem Sitz im neuen Rat der Stadt Gronau vertreten sein wird. „Es ist der GAL zum dritten Mal in Folge gelungen, ohne Hilfe eines überörtlichen Parteiapparates, in den Rat gewählt zu werden“, betont das bisherige und zukünftige GAL-Ratsmitglied Udo Buchholz. „Wir werden uns weiterhin im Rat für umfassenden Umweltschutz und für mehr soziale Gerechtigkeit einsetzen. Und die GAL wird sich auch weiterhin gemeinsam mit Initiativen und Verbänden außerparlamentarisch für ihre Ziele engagieren“, erklärt Udo Buchholz.

Dass die GAL durch den intensiven Wahlkampf nicht an Energie verloren hat, stellte sie gleich am Tag nach der Wahl unter Beweis. Am Montag (14.9.), demonstrierten Mitglieder der GAL und des Arbeitskreises Umwelt

(AKU) Gronau ab 8 Uhr morgens vor der Gronauer Urananreicherungsanlage gegen die Abfahrt eines Sonderzuges mit Uranmüll. GAL und AKU kritisieren, dass der Gronauer Atommüll in großen Mengen unzulässig nach Russland exportiert wird. Um die Produktion weiteren Atommülls zu stoppen, fordern sie gemeinsam mit weiteren Initiativen und Umweltverbänden die sofortige Stilllegung der Gronauer Uranfabrik.

Schon am Samstag (19.9.) wird die GAL erneut aktiv. Mit einem Informationsstand (11 – 13 Uhr) im Bereich von Enscheder Straße / Neustraße / Heussplatz wird die GAL verdeutlichen, dass sie auch nach der Wahl motiviert und ansprechbar ist. An dem Informationsstand kann dann auch für die landesweite Volksinitiative Artenvielfalt unterschrieben werden. Initiiert wurde die Volksinitiative von den drei großen NRW-Naturschutzverbänden BUND, NABU und LNU. Mehr dazu unter https://artenvielfalt-nrw.de

Die GAL weist zudem auf die aktuellen Veranstaltungen im Rahmen der Interkulturellen Wochen hin, die in Gronau noch bis zum 4. Oktober durchgeführt werden.

Weitere Informationen zur Arbeit der GAL unter https://www.galgronau.de







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