„Baustelle Offener Ganztag“ endlich angehen!

03.04.19
NRWNRW, News 

 

Von DIE LINKE. NRW

Anlässlich der Anhörung im Schulausschuss zur Zukunft des Offenen Ganztags in der Primarstufe fordert Carolin Butterwegge, kinder- und jugendpolitische Sprecherin der LINKEN. NRW, die Landesregierung zu unverzüglichem Handeln auf: „Der offene Ganztag in Grundschulen leidet seit Jahren unter struktureller Unterfinanzierung und dem Fehlen einer gesetzlichen Grundlage. Dies hatte bereits die rot-grüne Vorgängerregierung fahrlässig versäumt. Daran knüpfen CDU und FDP-Regierung an und machen seit ihrer Amtsübernahme vor fast zwei Jahren keinerlei Anstalten, es zu ändern. Dabei ist der OGS-Bereich das Sparschwein der selbst ernannten Bildungs-Nation: Elternbeiträge für Bildung je nach kommunaler Kassenlage, keine verbindlichen Qualitätskriterien, strukturelle Unterfinanzierung und prekäre Beschäftigungsbedingungen sind zentrale, seit langem bekannte Probleme. Das ist fahrlässig gegenüber den Kindern und ihren Eltern sowie den Beschäftigten im Ganztag.“

Gunhild Böth, Sprecherin der Landesarbeitsgemeinschaft Bildung der LINKEN.NRW, fordert Schulministerin Gebauer auf, den Offenen endlich flächendeckend in einen „Gebundenen Ganztag“ umzuwandeln, hierfür den Kommunen die konnexitätsrelevanten Mittel bereit zu stellen und entsprechende Genehmigungen durch die Bezirksregierungen zu befördern.

Böth hierzu: „Schulministerin Gebauer sollte endlich Grundschulen als ‚Gebundene‘ Ganztagsschulen genehmigen. Das würde nicht nur für alle Kinder den Ganztag sicherstellen, wäre zudem kostenfrei für die Eltern und böte den Schulen die Möglichkeit, den Tag sinnvoll nach Lernen, Ausspannen, Üben, Bewegung ganz neu zu strukturieren. Damit wäre auch das Mittagessen für bedürftige Kinder endlich gesichert.“







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